Microsoft streicht weitere Jobs in der Smartphonesparte Microsoft streicht weitere Jobs in der Smartphonesparte - Computerwelt

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25.05.2016 Hans-Christian Dirscherl*

Microsoft streicht weitere Jobs in der Smartphonesparte

Microsofts Rückzug vom Smartphone-Markt setzt sich fort, die Redmonder streichen weitere 1.850 Arbeitsplätze.

© tommaso79 - Fotolia.com

Microsofts Rückzug aus dem Smartphone-Markt und der Abbau von Arbeitsplätzen in der Mobil-Sparte von Microsoft setzt sich weiter fort. Microsoft hat heute mitgeteilt, dass es sein Smartphone-Hardware-Geschäft schlanker machen will. Das soll mit dem Verlust von weiteren 1850 Arbeitsplätzen in der Mobilsparte von Microsoft erreicht werden. Die damit verbundenen Restrukturierungskosten veranschlagt Microsoft mit rund 950 Millionen Dollar. Darin enthalten sind rund 200 Millionen Dollar für Abfindungen.

Microsoft will sein Smartphone-Geschäft auf Unternehmen konzentrieren. Dort können man sich (von iOS und Android) unterscheiden, glauben die Redmonder. Dabei denkt Microsoft an die Bereiche Sicherheit, Verwaltbarkeit und Continuum . Aber auch Endverbraucher, denen diese Kriterien wichtig erscheinen, sollen weiter bedient werden. "Wir werden auch weiterhin auf allen Geräten und auf unsere Cloud-Services für alle mobilen Plattformen innovativ sein", verspricht Microsoft-Chef Satya Nadella.

Bis zu 1350 Jobs sollen bei Microsoft Mobile Oy in Finnland gestrichen werden. Dazu kommen noch 500 Entlassungen an anderen Microsoft-Niederlassungen rund um den Globus. Bei Microsoft Oy, einem Tochterunternehmen von Microsoft im finnischen Espoo, das für den Verkauf zuständig, soll es dagegen keine Entlassungen geben.

Microsoft will die Umstrukturierung großenteils bis Ende 2016 durchgezogen haben. Bis Juli 2017 soll der Umbau dann abgeschlossen sein. Im Juli endet das Finanzjahr von Microsoft. Am 19. Juli 2016 will Microsoft weitere Details zu dem beschlossenen Umbau bekannt geben.

Am 18. Mai 2016 teilte Microsoft mit, dass es seine Handysparte, die Feature Phones produziert, an FIH Mobile Ltd., ein Tochterunternehmen von Foxconn, verkauft.

* Hans-Christian Dirscherl ist Redakteur der PC-Welt.

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