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12.06.2012 Michaela Holy

Jobmarkt weiter im Aufschwung

Österreichische Personalisten haben vor, vermehrt Personal im kommenden 3. Quartal 2012 einzustellen. Zwölf Prozent geben an, ihren Mitarbeiterstamm zu erhöhen, drei Prozent haben vor, ihren Personalstamm zu reduzieren und 84 Prozent haben vor, keine Änderungen vorzunehmen.

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Für den Manpower- Beschäftigungsausblick für das 3. Quartal 2012 wurden 750 Personalisten befragt, ob sie planen Personal einzustellen, abzubauen oder den Mitarbeiterstand gleich halten werden. „Der aktuelle Beschäftigungsausblick zeigt deutlich, dass der österreichische Arbeitsmarkt stabil ist, sowohl im Vorquartals- als auch im Vorjahresvergleich“, kommentiert Erich Pichorner, Geschäftsführer ManpowerGroup Österreich. Insgesamt sind die heimischen Personalisten optimistischer als in anderen Ländern der Europäischen Union. Der anhaltende Aufwärtstrend bei Neueinstellungen in Wien, der mittlerweile seit einigen  Quartalen anhält, ist sehr vielversprechend. Nichtsdestotrotz sehen wir in Österreich deutlich, dass es, aufgrund der vergleichsweise niedrigen Arbeitslosenquote zu anderen europäischen Ländern, Unternehmen noch schwerer haben passende Talente für gewisse Positionen zu finden. Aus unserer neuesten „Talent Shortage Studie“, die sich mit schwer zu besetzenden Berufsgruppen befasst, geht hervor, dass 40 Prozent der befragten Unternehmen  Schwierigkeiten haben Stellen zu besetzen. Vergangenes Jahr waren es noch 27 Prozent. Unternehmen müssen hier Wege finden, um Talente zu gewinnen und zu binden. „Ein wichtiger Punkt um dem Talentmangel entgegenzuwirken ist, dass Unternehmen auch Bewerber einstellen, die nicht unbedingt alle Anforderungen an eine Position erfüllen, aber das Potential haben die benötigten Skills zu erlernen“, so Pichorner weiter.

Personalisten in acht der neun Bundesländer geben an, im kommenden Quartal  mehr Personal einzustellen. In Wien stehen die Jobchancen mit plus 15 Prozent am besten. Hier verbessert sich der Ausblick um plus sechs Prozent im Vorquartalsvergleich. Am zweiten Platz befindet sich Vorarlberg mit optimistischen  plus14 Prozent, gefolgt von Tirol und Niederösterreich mit plus elf Prozent bzw. plus zehn Prozent. In Kärnten stehen die Chancen auf eine Stelle nicht so gut. Dieses Bundesland verzeichnet einen Rückgang um ein Prozent.
Personalisten in neun der zehn Wirtschaftssektoren geben an, ihren Mitarbeiterstock im kommenden Quartal 3/2012 zu erhöhen. Im Sektor Finanz & Dienstleistungen stehen die Chancen am besten eine Stelle zu bekommen. Hier ergibt der Wert sensationelle +24% gefolgt vom Sektor Energieversorgung mit plus 14 Prozent. „Im Sektor Finanzwesen & Dienstleistungen sehen wir in den Auswertungen der Befragung, dass vor allem Unternehmen aus dem Dienstleistungsbereich verstärkt wieder Mitarbeiter suchen und nicht Unternehmen aus dem Finanzwesen“, so Erich Pichorner.

Weltweit werden 65.000 Unternehmen befragt. Die Ergebnisse zeigen positive Tendenzen in 34 der 41 Länder und Regionen. Im Plus sind Indien (+53 Prozent), Taiwan (+40 Prozent), Brasilien (+31 Prozent), Türkei (+27 Prozent) und Singapur (+23 Prozent). Griechenland (minus neun Prozent), Spanien (minus vier Prozent), Irland und Schweiz ex aequo (minus drei Prozent), Ungarn (minus zwei Prozent) und Italien (minus ein Prozent) sind Schlusslichter im weltweiten Ländervergleich.

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