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11.09.2012 Rudolf Felser

Österreichs Personalchefs stellen weiter ein

Der aktuelle Manpower Beschäftigungsausblick zeigt, dass österreichische Personalisten dieses Quartal weiter vorhaben mehr Personal einzustellen als abzubauen.

© FKM Fotolia.com

Die Euro Krise habe sich noch immer nicht voll auf Österreich ausgewirkt, urteilt Manpower. Von den 757 Personalchefs gaben acht Prozent an, ihren Mitarbeiterstamm zu erhöhen, vier Prozent haben vor ihren Personalstand zu reduzieren und 88 Prozent haben vor keine Änderungen vorzunehmen. Das ergibt einen positiven Netto-Beschäftigungsausblick von +4 Prozent. Saisonal bereinigt ergibt der Ausblick ebenso +4 Prozent.

"Die Ergebnisse des Beschäftigungsausblicks für das kommende Quartal zeigen deutlich, dass der österreichische Arbeitsmarkt momentan von der niedrigen Arbeitslosenrate und dem Bedarf an Fachkräften profitiert. Gespräche mit den unterschiedlichsten Unternehmen zeigen, dass sie weiterhin Fachkräfte benötigen. Trotz des geringen Wirtschaftswachstums benötigen Personalchefs auch kommendes Quartal noch die richtigen Mitarbeiter mit den richtigen Fähigkeiten in Österreich", kommentiert Erich Pichorner, Geschäftsführer Manpower Group Österreich. "Da Unternehmen oftmals keine Mitarbeiter mit den gewünschten Qualifikationen finden, müssen sie neue Wege gehen um Zugang zu einem breiteren Talentpool zu erreichen. Frauen können von dieser Nachfragesituation auch profitieren, wenn Unternehmen ihre Strukturen überdenken und flexiblere Arbeitszeitmodelle etablieren. Das ist eine Möglichkeit ihre Chancen erhöhen, qualifiziertes Personal zu finden", so Erich Pichorner weiter.

BUNDESLÄNDER

Personalisten in allen neun Bundesländern geben an im kommenden Quartal mehr Personal einzustellen. In Niederösterreich stehen die Jobchancen mit +7 Prozent am besten, gefolgt von Tirol und Wien ex aequo mit +6 Prozent. Die weiteren Ränge belegen Vorarlberg +4 Prozent, Burgenland und Oberösterreich +3 Prozent, Kärnten und Steiermark je +2 Prozent und Salzburg +1 Prozent.

Im Vergleich zum Quartal 3/2012 verbessert sich aber der Ausblick nur in Kärnten um +3 Prozent. Im Jahresvergleich sticht das Burgenland mit +5 Prozent hervor. Der Sektor Finanz & Dienstleistungen ist im kommenden Quartal wieder an erster Stelle mit +12 Prozent, verliert aber im Vergleich zum Vorquartal -12 Prozent. Der Sektor Handel ist mit +8 Prozent in Hinblick auf das Weihnachtsgeschäft auf Rang zwei, danach folgt der Sektor Öffentliche Hand & Soziales mit +5 Prozent. Im Quartalsvergleich verzeichnet der Sektor Energieversorgung ein Minus von 11 Prozent. Im Jahresvergleich besonders hervorzuheben sind auch die rückläufigen Werte in diesem Sektor mit -17 Prozent.

AUSBLICK

Die weltweiten Ergebnisse des Beschäftigungsausblicks zeigen einen positiven Trend in 31 der 42 Länder und Regionen, mit einem verbesserten oder konstanten Quartalsvergleich in 13 der teilnehmenden Länder. In Taiwan +34 Prozent, Panama +26 Prozent und Brasilien +24 Prozent sind die Chancen am besten für Bewerber einen Job zu bekommen. Allerdings schwächelt der Beschäftigungsausblick in 30 Ländern und Regionen im Vergleich zum Vorjahr Q4/2011.

In Europa wurden mehr als 20.100 Personalisten zu ihrem Rekrutingverhalten befragt. Im EMEA-Raum gibt es die besten Jobchancen weiterhin in der Türkei mit +21 Prozent, Rumänien mit +13 Prozent und Israel mit +10 Prozent. Griechenland ist mit -16 Prozent absolutes Schlusslicht, gefolgt von Italien -11 Prozent und Spanien -8 Prozent. Interessanterweise in den aufstrebenden Märkten China, Brasilien und Indien geben Personalverantwortliche aus allen Industriesektoren an, weniger Personal einzustellen als im Vorjahr. Unter den 7 größten Wirtschaftsländern ist die Vorschau positiv bzw. konstant, bis auf Italien, wo die Zahlen weiter in den negativen Bereich schlittern. Das erste Mal ist in diesem Quartal Finnland bei der Befragung dabei und startet mit einer Negativvorschau von -7 Prozent. (pi)

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