"Digital Woman" und "Digital Girls" des Jahres ausgezeichnet "Digital Woman" und "Digital Girls" des Jahres ausgezeichnet - Computerwelt

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07.11.2013 Rudolf Felser

"Digital Woman" und "Digital Girls" des Jahres ausgezeichnet

Herausragende Frauen, Mädchen und Organisationen aus Europa, die "in der digitalen Welt bleibenden Eindruck hinterlassen", wurden heute auf der Konferenz ICT 2013 im litauischen Vilnius vorgestellt.

Herausragende Frauen, Mädchen und Organisationen wurden ausgezeichnet.

Herausragende Frauen, Mädchen und Organisationen wurden ausgezeichnet.

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Die Gewinnerinnen der ersten Digital Woman Awards, Sascha Bezuhanova, Lune Victoria van Eewijk, Amy Mather und die HTW Berlin, werden ausgezeichnet für ihre Führungsrolle, ihren Unternehmergeist und ihre Kreativität im digitalen Lern- und Arbeitsumfeld sowie für ihre Bemühungen, mehr Mädchen und Frauen für ein Studium oder eine Laufbahn im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) zu begeistern. Die Preise werden unter der Schirmherrschaft der Vizepräsidentin der Europäischen Kommission Neelie Kroes vergeben und von Zen Digital organisiert.

Digital Woman of the Year wurde Sascha Bezuhanova aus Bulgarien. Sascha ist die Gründerin und Vorsitzende des Bulgarischen Zentrums für Frauen im Technologiebereich (BCWT). Sie ist Unternehmerin und erfolgreiche Geschäftsfrau, die aktiv die Entwicklung der nächsten Generation weiblicher Talente im digitalen Bereich unterstützt. Im Jahr 2012 rief Sascha die Gesprächsreihe "Where Leaders Meet" ins Leben, in deren Rahmen erfolgreiche Frauen mit Vorbildfunktion ihre persönlichen und beruflichen Erlebnisse mit einem rein weiblichen Publikum teilen. Diese Veranstaltungen trugen dazu bei, dass Dutzende bulgarischer Frauen ein Studium und eine Laufbahn in wissenschaftlichen, technischen, ingenieurwissenschaftlichen und mathematischen Fächern für sich in Betracht zogen.

Das Digital Girl of the Year (10 Jahre oder jünger) ist Lune Victoria van Eewijk aus Belgien. Lune entwickelt selbst Spiele und interaktive Filme, entwirft Roboter und träumt davon, Ingenieurin zu werden. Im Alter von neun Jahren ist sie bereits eine digitale Visionärin und begeistert auch andere Mädchen ihres Alters für digitale Projekte.

Als Digital Girl of the Year (11-14 Jahre) wurde Amy Mather aus dem Vereinigten Königreich ausgezeichnet. Die dreizehnjährige Amy programmiert seit drei Jahren und inspiriert Menschen aller Altersgruppen mit ihren Reden, z. B. bei den Veranstaltungen Raspberry Jamboree, Campus Party EU und Wired: Next Generation. Sie bringt älteren Schülern während ihrer Mittagspause das Programmieren bei und ist Mitglied der Manchester Girl Geeks .

Die Digital Impact Organisation of the Year ist die HTW Berlin. Die Hochschule für Technik und Wirtschaft ist Berlins größte Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Im Jahr 2009 rief die HTW einen innovativen Bachelorstudiengang für Frauen ins Leben, den "Frauenstudiengang Informatik und Wirtschaft", der die Anzahl der Frauen in Führungspositionen im Technologiebereich erhöhen soll. Vierzig Bewerberinnen werden jährlich für den Studiengang zugelassen. Der erste Jahrgang feierte 2012 seinen Abschluss. Die HTW wird ausgezeichnet für den innovativen Ansatz, der ein beispielhaftes Vorgehen zur Förderung von Mädchen und Frauen im Technologiebereich darstellt, und als nachahmenswertes Vorbild für den Aufbau notwendiger Fähigkeiten und Netzwerke, die mehr Frauen befähigen sollen, ein Studium und eine Laufbahn im digitalen Bereich einzuschlagen.

Eine aktuelle Studie im Auftrag der Europäischen Kommission ergab, dass das europäische BIP um etwa neun Mrd. Euro jährlich wachsen könnte, wenn mehr Frauen im digitalen Sektor arbeiten würden. Allerdings sind von den derzeit sieben Millionen Beschäftigten im europäischen IKT-Sektor nur 30 Prozent Frauen. Die Europäische Kommission setzt sich dafür ein, IKT-Berufe sowie Studium und Laufbahnen in MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) für Frauen attraktiver zu machen.

Der Wettbewerb European Digital Woman Award 2013 wurde von Zen Digital organisiert, in Zusammenarbeit mit dem Council of European Professional Informatics Societies (CEPIS), DIGITALEUROPE, dem European Centre for Women and Technology (ECWT) und EUSchoolNET. Die Auszeichnungen werden liebevoll auch "Adas" genannt, zu Ehren von Ada Lovelace, der ersten Programmiererin und Autorin des Algorithmus für Babbages mechanische Rechenmaschine. (pi/rnf)

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