Wie sich Österreichs Arbeitnehmer den perfekten Arbeitsplatz vorstellen Wie sich Österreichs Arbeitnehmer den perfekten Arbeitsplatz vorstellen - Computerwelt

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12.06.2014 Rudolf Felser/pi

Wie sich Österreichs Arbeitnehmer den perfekten Arbeitsplatz vorstellen

Eine repräsentative Studie von Marketagent.com im Auftrag des Jobportals karriere.at erhob die Stimmung der Österreicher zu Büro & Co.

Träumen vom perfekten Arbeitsplatz

Träumen vom perfekten Arbeitsplatz

© contrastwerkstatt - Fotolia.com

Was macht einen Arbeitsplatz für Arbeitnehmer zu einem Traum-Office? Im Auftrag von karriere.at erhob Marketagent.com unter 509 in einem Büro tätigen Österreicherinnen und Österreichern zwischen 20 und 65 Jahren, dass es die Grundbedürfnisse sind, die das Ranking der Ansprüche anführen: 23 Prozent der Befragten nennen helle Räume, 15,5 Prozent größtmögliche Ruhe und 14,9 Prozent viel Platz als wichtigste Kriterien für den Traumarbeitsplatz. Hoch im Kurs steht bei Mitarbeitern auch ein gutes Raumklima - nicht zu warm und nicht zu kalt - dies nennen 10,8 Prozent spontan. In etwa genauso viele sagen, dass Pflanzen und Blumen auf ihrem Wunschzettel für einen perfekten Arbeitsplatz keinesfalls fehlen dürfen (9,6 Prozent).

Oliver Sonnleithner, Geschäftsführer von karriere.at: "Natürlich kann nicht auf alle Wünsche jedes Mitarbeiters eingegangen werden, da allein schon die räumlichen Möglichkeiten begrenzt sind. Es lohnt sich jedoch oft, althergebrachte Konzepte der Raumnutzung von Zeit zu Zeit zu überdenken. Dabei bewährt es sich in vielen Fällen, die Mitarbeiter selbst zu ihren Arbeitssituationen und Arbeitsweisen zu befragen, die häufigsten Wege und Schnittstellen in der Organisation zu identifizieren und in der Arbeitsplatzgestaltung zu berücksichtigen."

Was die heimischen Arbeitgeber allerdings freuen dürfte: Die Österreicher haben an ihren Arbeitsplätzen grundsätzlich eher wenig auszusetzen. Mehr als ein Drittel (36,5 Prozent) der Befragten gibt an, sich an den eigenen Schreibtischen sehr wohl zu fühlen. Noch mehr, nämlich 41,8 Prozent, fühlen sich eher wohl, während nicht ganz jeder Fünfte (18,1 Prozent) ambivalent zu seiner Arbeitsumgebung steht. Lediglich 3,5 Prozent äußern sich in Hinblick auf das Wohlfühlen im Büro eher negativ.

Überdurchschnittlich hoch ist die Zufriedenheit mit den Gegebenheiten bei jungen Menschen: Während nahezu die Hälfte der 20- bis 29-Jährigen (45,1 Prozent) angibt, sich sehr wohl zu fühlen, liegt dieser Wert bei den Mitarbeitern über 50 nur mehr bei 31,9 Prozent. Ebenfalls deutlich ist der Unterschied in diesem Punkt zwischen Führungskräften und Arbeitnehmern ohne Managementfunktion. 42,9 Prozent der leitenden Angestellten fühlen sich in ihren Büros sehr wohl, bei ihren Untergebenen liegt dieser Wert nur bei 34,3 Prozent.

Trotz der positiven Grundstimmung zeigt die Studie aber auch auf, dass insgesamt mehr als ein Viertel der Berufstätigen Verbesserungsbedarf hinsichtlich der Büros ortet: Befragt, ob der derzeitige Arbeitsplatz auch den Vorstellungen ihres absoluten Wunscharbeitsplatzes entspricht, sagen nämlich 22,8 Prozent "eher weniger" und weitere 5,7 Prozent "gar nicht".

"Der Detailblick auf den Arbeitsplatz und dessen Ausstattung zeigt, dass durchaus noch in einigen Bereichen Potenzial besteht", so Thomas Schwabl, Geschäftsführer von Marketagent.com: "So werden beispielsweise Konzentrationsfähigkeit am Arbeitsplatz (70,5 Prozent), ausreichende Beleuchtung (69,7 Prozent) und ein optimaler Schreibtischsessel (65,2 Prozent) von jeweils über 65 Prozent der Befragten als sehr wichtig erachtet. Im Vergleich dazu gibt nicht einmal jeder Zweite an, dass diese Aspekte auch in zufriedenstellendem Ausmaß auf den derzeitigen Arbeitsplatz zutreffen. Es können beispielsweise lediglich 29,3 Prozent voll und ganz bestätigen, dass sie sich an ihrem Arbeitsplatz gut konzentrieren können.

"Jeder Mitarbeiter und jedes Team hat andere Anforderungen an den Arbeitsprozess an sich. Hat man als Arbeitgeber die Möglichkeit, seine Räumlichkeiten an die Bedürfnisse der Mitarbeiter anzupassen, sollte man diese Möglichkeit auf alle Fälle nutzen. Oft sind es nämlich Kleinigkeiten, die sich in Summe negativ auf die Produktivität auswirken können", ist karriere.at-Geschäftsführer Oliver Sonnleithner überzeugt. (pi)

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