Ein smarter Nachmittag zum Thema Arbeit Ein smarter Nachmittag zum Thema Arbeit - Computerwelt

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30.10.2014 :: Printausgabe 22/2014 :: Michaela Holy

Ein smarter Nachmittag zum Thema Arbeit

Zum dritten Mal fand der DNA Smart Afternoon 2014 in Kooperation mit der COMPUTERWELT statt - eine Zusammenkunft von Führungskräften und Kreativen zum Thema "Das Neue Arbeiten". Die persönliche Begegnung stand dabei im Vordergrund.

Agnes Palmisano brachte dem Publikum das "Dudeln" näher – eine stimmliche Möglichkeit, in Kürze vom Alltag abzuschalten und Freiraum für Kreativität zu schaffen.

Agnes Palmisano brachte dem Publikum das "Dudeln" näher – eine stimmliche Möglichkeit, in Kürze vom Alltag abzuschalten und Freiraum für Kreativität zu schaffen.

© Alexandra Eberl

Die Ottakringer Brauerei bot eine passende Kulisse für das "Alpbach mit Rock'n'Roll", wie der DNA Smart Afternoon auch genannt wird. Neben Kurz-Impulsen, Diskussionen und den so genannten Slow Dates gab es jede Menge unterhaltsame Möglichkeiten, um in Kontakt zu treten oder sich spielend zu beschäftigen. So sorgten etwa ein "Knatterboot-Rennen" mit kleinen Booten, oder Fahrten mit dem Tretroller für Unterhaltung.
 
Das Thema DNA – Das neue Arbeiten wurde dabei aus den unterschiedlichsten Perspektiven beleuchtet, die auch in der Realität des neuen Arbeitens wichtige Disziplinen sind: Strategie und Ziele, Führung und Regeln, Organisation und Prozesse, Raum und Freiraum, Gesundheit und Wohlfühlen, Partnering und Synergien, Technik und Automatisierung, und schließlich Lernen und Wissen waren auch Themen, zu denen die anwesenden Experten fundierte Beratung ermöglichten.

SPEKTAKEL IN DREI AKTEN
In drei verschiedenen Sessions brachten Experten Impulsreferate. Diese sollten auch immer einen bestimmten Gegenstand mit auf die Bühne bringen, der ihrer Meinung nach in einem Büro nicht fehlen sollte. Unter anderem zierten letztlich ein Paddel, eine Sanduhr oder ein Kaffeehäferl die Bühne.

Eröffnet wurde der erste Teil von Logotherapeut und Existenzanalytiker Günter Funke, der mit der Feststellung startete, dass Veränderung bei jedem selbst anfange. Anschließend referierte Trendberaterin Birgit Gebhardt über erste Ergebnisse der diesjährigen New-Work-Order-Studie. Mit ihr wurden auch die oben genannten Disziplinen gemeinsam erarbeitet. Interessant auch der Impuls von Julian Vester, Geschäftsführer der Agentur elbdudler in Hamburg: Neben neun Geboten für die Zusammenarbeit ließ er mit einem innovativen Honorierungsmodell aufhorchen: Jeder Mitarbeiter definiert seinen Wert selbst, die Kollegen stimmen darüber ab. Auch Bernd Gaukler, Director of Human Potential bei der Upstalsboom Gruppe, brachte interessanten Input: Die Gruppe hat dabei die schlechten Ergebnisse in einer Mitarbeiterbefragung zum Anlass genommen, Konsequenzen zu ziehen; heute ist die Gruppe für die Verbindung von Mitarbeiterzufriedenheit und Umsatzsteigerung vielfach ausgezeichnet worden. Deren Geschäftsführer Bodo Janssen ist außerdem im Rahmen eines DNA Smart Saloons am 13. November in Wien zu Gast.
 
Über Technisches – Social Integration durch neue Technologien zur Weiterentwicklung von Vernetzung – sowie Wissenstransfer zwischen Kunden, Partnern und Mitarbeitern berichtete Harald Gerl von IBM Österreich. Korbinian Lehner, Portfolio & Solution Design IT bei T-Systems, leitete den zweiten Akt mit dem Fokus auf Micro Experiences ein. Diese waren heuer ein Themenschwerpunkt, hier standen die Möglichkeiten des einzelnen Mitarbeiters, zur Transformation des gesamten Unternehmens beizutragen, im Fokus. T-Systems war dabei zum ersten Mal DNA-Partner, da deren Produkte gerade "toll zum Thema" passen würden, so ein Verantwortlicher auf Anfrage der COMPUTERWELT. Lehner sprach zum Thema: "Große Veränderungen fangen klein an: Chancen sowie Herausforderungen bei großen Unternehmen im Wandel."

Um die ersten Schritte in die Welt des neuen Arbeitens zu erleichtern, wurden auch "DNA-Inseln" in erfolgreich praktizierenden Unternehmen vorgestellt, die man ohne viel Aufwand übernehmen kann – so etwa ein Reverse-Mentoring-Projekt der Erste Bank, bei dem die "Jungen" die "Alten" lehren.

Als Highlight galt auch der Besuch von Sängerin Agnes Palmisano zum Auftakt des dritten Aktes. Sie brachte das Publikum mit einer unglaublichen Leichtigkeit zum Dudeln – einer Art des Jodelns. Eingestimmt von einer Kinder-Umfrage à la 'Dingsda' zu den Begriffen Mobiles Arbeiten und Home Office, die IBM für das Forum Alpbach gefertigt hat, lud Entertainer Alexander Goebel zum Ausklang wieder Eröffner Günter Funke zum Talk über "Corporate Sense and Sensibility" ein.

DNA hat auch im Vorfeld zur Studienteilnahme aufgerufen, deren erste Ergebnisse auf dem Event präsentiert wurden. Die Studie entsteht in Kooperation mit dem Institut für Personal sowie Organisation an der FH Wien der WKW. Fazit: Fast jeder Studienteilnehmer bereitet sich auf neue Arbeitsformen und Arten der Zusammenarbeit vor. Die Studie läuft noch bis Ende des Jahres und ist unter www.unipark.de/uc/DNAStudie2014/ zu finden.

Im Anschluss und zwischendurch hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, vertiefende Gespräche mit den DNA-Experten zu führen; der Ansturm wäre dabei größer gewesen als erwartet, so die Verantwortlichen.

FEEDBACK
Im Gespräch mit der COMPUTERWELT lassen die DNA-Gründer Christiane Bertolini und Marcus Izmir den Event Revue passieren und zeigen den Unterschied zum Event 2013 auf: "Es gab heuer noch mehr Interaktion und Experimente zur Verknüpfung für persönliche Gespräche – unter anderem im Rahmen der Slow Dates. Das waren 15-minütige One to ones mit Speakern, Protagonisten und spannenden Persönlichkeiten, auch der DNA Playground bot Platz für Impulse, Inspiration und informelle Begegnungen. Das haben wir auf Basis des Feedbacks des Publikums 2013 initiiert. Das heurige Feedback bestätigt dabei, dass sich die Leute noch mehr Interaktion, längere Pausen, weniger Impulse auf der Bühne, dafür noch mehr Raum für Inhalte am Playground wünschen. Das Dudeln war eines der Highlights. Innerhalb von zehn Minuten hat Agnes Palmisano nach Stimmübungen das Publikum zum Dudeln gebracht. Das ist ein perfektes Beispiel, wie man in Kürze vom Tagesprogramm abschalten und Freiraum für Kreativität schaffen kann. Auch solche künstlerisch, kreativen Elemente werden wir 2015 ausbauen. Wir freuen uns, dass die Unternehmenspartner gerade in diesem Bereich sehr neugierig sind, neue Formate mit uns zu entdecken."

Wer nachträglich dabei sein möchte, kann den Event beispielsweise unter www.dasneuearbeitendna.com nachsehen, vormerken kann man sich auch bereits den Termin für den DNA Smart Afternoon im nächsten Jahr: Er findet am 8. Oktober 2015 statt. Mitgründer Marcus Izmir: "Wir haben die ersten drei großen, wesentlichen Partner für 2015 sowie bereits 45 verkaufte Tickets. Das ist ein wertvolles Feedback." (mi)

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