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12.05.2011 Christof Baumgartner

Zufriedene Mitarbeiter erhöhen den Unternehmenserfolg

Die zentrale Ressource eines Unternehmens sind die Mitarbeiter. Und wenn sich diese wohlfühlen steigt auch der Erfolg des Unternehmens. Das Forschungs- und Management-Beratungsunternehmen Great Place to Work hat nun Arbeitskulturmodell zu diesem Thema beschrieben.

Die zentrale Ressource eines Unternehmens sind auch im IT-Bereich die Mitarbeiter. Sie sind es, die mit ihrem täglichen Engagement den Grad der Lebendigkeit der Organisation bestimmen. Ob wir als Kunden oder Geschäftspartner ein Unternehmen als dynamisch wahrnehmen, hängt daher davon ab, wie dessen Mitarbeiter agieren. Sie sind, bildlich gesprochen, der Motor des Erfolges, die Chefs liefern dazu quasi den Treibstoff.

Aber wie es so ist, sind Menschen sensible Wesen, deren Leistungsfähigkeit und -bereitschaft sehr von den betrieblichen Rahmenbedingungen abhängt. Wie bei Motoren, gilt bei uns Menschen mindestens so sehr, dass wir unter optimalen Betriebsbedingungen am besten laufen. Doch welche sind die optimalen Betriebsbedingungen für die Menschen, wie kann man diese messen und damit Hinweise auf Verbesserungspotentiale erhalten?

Das Forschungs- und Management-Beratungsunternehmen Great Place to Work hat auf Basis weltweit durchgeführter Feld- und Benchmarkstudien, ein Arbeitskulturmodell beschrieben, das sich im folgenden Kernsatz verdichten lässt: „Ein Great Place to Work ist, wo man denen vertraut, für die man arbeitet, stolz ist auf das, was man tut und Freude an der Zusammenarbeit mit anderen hat", sagt Erich Laminger, Geschäftsführer von Great Place to Work Österreich.

UNTERNEHMENSWEITES KULTUR-SCREENING "Das Modell verlangt die entsprechend hohe Ausprägung der Arbeitsplatzkultur in den fünf Dimensionen Glaubwürdigkeit, Respekt, Fairness Stolz und Teamgeist", so Laminger. Die Ausprägung werde dabei mit einer Mitarbeiterbefragung bestehend aus 63 geschlossenen und zwei offenen Fragen gemessen. In vielfältig gestaltbaren Ergebnisreports würde sich daraus ein klares Bild von den positiven und weniger guten Seiten der Arbeitsplatzkultur des Unternehmens ergeben. "Dieses Kultur-Screening gibt unmittelbare Hinweise auf ― oftmals leicht umsetzbare ― Verbesserungsmöglichkeiten.

Sich der Entwicklung der Arbeitsplatzkultur zu widmen, zahle sich aus, so Laminger. Alle Unternehmen, die von Great Place to Work in Österreich bisher im Rahmen der jährlichen Benchmarkstudie als “Österreichs Beste Arbeitgeber des Jahres“ ausgezeichnet werden konnten, würden sich "eines dauerhaften überdurchschnittlichen wirtschaftlichen Erfolges" erfreuen. Bestätigung findet das auch in einer eben von Great Place to Work Dänemark fertig gestellten Studie, nach der der ROI bei den von Great Place to Work im Jahr 2010 identifizierten besten Arbeitgebern mit neun Prozent doppelt so hoch wie beim Durchschnitt der dänischen Großunternehmen und die auf Selbstkündigung zurückzuführende Fluktuation um rund 70 Prozent geringer als beim Durchschnitt ist. Weiters liegt demnach in Dänemark wie in Österreich der Krankenstand der als “Beste Arbeitgeber“ ausgezeichneten Unternehmen bei jährlich unter zwei Prozent, in Österreich seien das bei den 28 erst jüngst ausgezeichneten Unternehmen sogar nur durchschnittlich 3,3 Tage jährlich je Mitarbeiter.

"Wer also ein gut laufendes Unternehmen haben will, ist gut beraten, sich des Themas Arbeitsplatzkultur anzunehmen" sagt Laminger. Darüber hinaus können teilnehmende Unternehmen im Rahmen der jährlichen Benchmarkstudie die Auszeichnung “Österreichs Bester Arbeitgeber des Jahres“ erhalten. Weitere Infos gibts unter www.greatplacetowork.at.

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