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02.12.2013 pi

PAC-Studie zum zukunftsfähigen Arbeitsplatz

Das Analystenhaus Pierre Audoin Consultants hat den Status quo von Arbeitsplätzen in Deutschland unter die Lupe genommen.

Eine moderne Arbeitsplatzumgebung sollte auf die inidividuellen Bedürfnisse des Mitarbeiters abgestimmt sein.

Eine moderne Arbeitsplatzumgebung sollte auf die inidividuellen Bedürfnisse des Mitarbeiters abgestimmt sein.

© Monkey Business - Fotolia.com

Laut einer repräsentativen Studie des Analystenhauses Pierre Audoin Consultants (PAC) zum Status quo von Arbeitsplätzen in Deutschland (hier zum PDF-Download) haben zwei Drittel der IT-Entscheider angegeben, dass die Abteilungen Kundenservice und Vertrieb eine treibende und wettbewerbssichernde Funktion bei den Anforderungen an einen modernen und zukunftsfähigen Arbeitsplatz innehaben. Ein alarmierendes Ergebnis der Analyse betrifft weiterhin die Einheitlichkeit der Arbeitsplatzumgebung: In 60 Prozent der Unternehmen müssen beispielsweise ein Buchhalter und ein Außendienstmitarbeiter mit einer identischen Ausstattung ihrer Arbeitsplätze erfolgreich sein, obwohl sie aufgrund ihrer jeweiligen Funktion völlig unterschiedliche Kommunikationserfordernisse haben.

"Die Forderung nach modernen und zukunftsfähigen Arbeitsplätzen entspringt keiner Investitionswut, sondern dem stetig steigenden Bedarf nach Umgebungen, welche die vielen Kommunikationskanäle übersichtlich bündeln und sinnvoll vernetzen", erklärt Ralf Ebbinghaus, Vorstandsvorsitzender von Swyx. "Kunden bewegen sich heutzutage – durch das Internet angetrieben – in einer immer schnelleren Welt ohne Grenzen. Unternehmen, die dauerhaft erfolgreich sein wollen, müssen sich diesen neuen Bedürfnissen anpassen. Schlecht ist, wenn Defizite in der Unternehmenskommunikation erst in Abteilungen sichtbar werden, welche die Türschwelle des Unternehmens nach draußen verlassen."

Gemäß dem Marktanalysten PAC steht nicht nur die Optimierung der externen Kommunikation auf der Agenda von IT-Entscheidern – auch der Ruf nach Anwendungen, die die interne Kommunikation verbessern, wird immer lauter: "Wir sehen eine ganz klare Tendenz in Richtung Unified Commmunication und Collaboration (UCC) sowie zur Integration von UCC mit Geschäftsanwendungen – und dies über alle Branchen und Größenklassen hinweg. Wesentliche Treiber dabei sind der Wunsch nach mehr Vernetzung, produktiverer Zusammenarbeit und besserer Bedienbarkeit der Arbeitsplatzanwendungen", so Andreas Stiehler, Principal Analyst bei PAC Deutschland und Lead-Analyst der Studie.

Mit Universalplattform ist zwar eine unternehmensweite und einheitliche Lösung gemeint. Trotzdem werden den unterschiedlichen Kommunikationsbedürfnissen des jeweiligen Mitarbeiters je nach Funktion, Arbeitsort und Position bei UCC-Anwendungen Rechnung getragen: "Wir stellen 'Unified Communications'-Software speziell für den Mittelstand her. Wir haben es hier mit einer sehr heterogenen Zielgruppe zu tun, die sehr individuelle Ansprüche an die Kommunikation hat. Zusätzlich dazu können Unternehmen flexibel Userlizenzen für die einzelnen Mitarbeiter buchen – gegen den Einheitsbrei am Arbeitsplatz. So profitiert der Buchhalter stark von der internen Präsenzstatus-Anzeige und von der Integration seiner Finanzbuchhaltungssoftware in die Bedienoberfläche unserer Lösung. Der Außendienstmitarbeiter kann mobil auf alle seine Kontakte zugreifen, nutzt das One-Number-Konzept, mit dem er Kunden aus dem Büro anrufen kann, obwohl er unterwegs ist und ist im Home Office über Videokonferenzen oder durch das gemeinsame Betrachten von Dokumenten genauso gut mit den Kollegen vernetzt, als säße er neben ihnen im Büro", fasst Ebbinghaus die Vorteile zusammen. (pi)

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