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22.07.2014 Michaela Holy/pi

Projektmanagement-Schulungen eigener Angestellter

Laut einer aktuellen Umfrage gewinnt Projektmanagement noch immer an Bedeutung in Österreichs Unternehmen. Dies führt zu einer verstärkten Nachfrage nach professionellen Projektmanager, den die meisten Befragten vor allem durch Schulung der eigenen Mitarbeiter wollen.

Projektmanagement-Schulungen eigener Angestellter

Brigitte Schaden, Vorstandsvorsitzende von pma

© pma

Laut einer aktuellen von Projekt Management Austria (pma) im Mai/Juni 2014 durchgeführten Umfrage unter den pma-Mitgliedern gewinnt Projektmanagement noch immer an Bedeutung in Österreichs Unternehmen. 36 Prozent der über 160 Teilnehmer geben an, dass Projektmanagement in ihren Unternehmen bereits einen sehr hohen Stellenwert hat, 43 Prozent sehen einen hohen Stellenwert gegeben. Aber 60 Prozent der Teilnehmer sind der Überzeugung, dass Projektmanagement in Zukunft einen sehr hohen Stellenwert in ihren Unternehmen einnehmen wird. Ein Drittel der Umfrageteilnehmer arbeitet zurzeit in einem Unternehmen mit 100 – 1.000 Mitarbeitern, ein weiteres Drittel in Großunternehmen mit über 1.000 Mitarbeitern.

Die Bedeutungssteigerung von Projektmanagement wird auch zu einer verstärkten Nachfrage nach professionellen ProjektmanagerInnen führen. Diesen Bedarf wollen die meisten Befragten - 67 Prozent - vor allem durch Schulung der eigenen Mitarbeiter decken. 38 Prozent planen die Neuanstellung von Projektmanagern. 31,5 Prozent wollen auf den steigenden Arbeitsaufwand mit Projektmanagement Offices reagieren, 23 Prozent zukünftig mit freiberuflichen Projektmanagern kooperieren.

Obwohl die Unternehmen stark auf angestellte Projektmanager setzen, gibt es laut der Umfrage in 50 Prozent der Unternehmen keinen speziellen Karrierepfad für Projektmanager. Lediglich knapp
28 Prozent haben einen solchen. Und auch nur knapp 16 Prozent geben an, dass ein spezieller PM-Karrierepfad in Planung ist. "Gegenüber der letzten pma-Erhebung vor sieben Jahren gibt es in Bezug auf PM-Karrierewege zwar schon eine deutliche Verbesserung, aber noch immer wird von vielen Firmen die Bedeutung stark unterschätzt. Gute Projektmanager möchten ihren Kompetenzen entsprechend eingesetzt und gefördert werden. Unternehmen, die entsprechende Karrierepfade anbieten, werden beim Recruiting in Zukunft sicher im Vorteil sein", so Brigitte Schaden, Vorstandsvorsitzende von pma.

Auf PM-Zertifizierungen bei angestellten Projektmanagern legen fast 50 Prozent der Befragten wert. Bei externen Projektmanagern achten 40 Prozent auf eine PM-Zertifizierung. Ein Drittel der Befragten gibt an, in Zukunft verstärkt auf PM-Zertifizierungen bei externen Projektmanagern als Qualitätsmaßstab zu achten. Die steigende Bedeutung der PM-Zertifizierungen erkennt man auch daran, dass über 93 Prozent der Befragten ihren Kollegen/Mitarbeitern eine PM-Zertifizierung empfehlen würden - 98 Prozent von ihnen eine IPMA/pma Zertifizierung, 36 Prozent eine PMI und zehn Prozent eine Prince2 Zertifizierung (Mehrfachnennungen waren möglich).

DIGITALES ARBEITEN SCHREITET VORAN
Weitere Themen, die laut Umfrage zukünftig innerhalb des Projektmanagements an Bedeutung gewinnen werden, sind der Einsatz von agilen Methoden und das digitale Arbeiten. 41 Prozent der Befragten schätzen, dass agile Methoden im Projektmanagement an Bedeutung gewinnen werden, 38 Prozent rechnen eher mit einer gleichbleibenden Bedeutung.

Bereits zwei Drittel der Befragten verwenden in ihren Unternehmen digitale Plattformen für das Projektmanagement. Dabei überwiegen, nämlich zu 74 Prozent und zwölf Prozent das Microsoft-Programm Yammer.

Auch Social Media Plattformen werden nach wie vor beruflich von den Projektmanagern genutzt. So wie schon 2012 sind Projektmanager vor allem Xing-User. Allerdings nicht mehr in so starkem Ausmaß – 2012 gaben 80 Prozent an Xing beruflich zu nutzen, 2014 sind es 61 Prozent. Verloren haben auch Facebook und Twitter. Stark an Bedeutung gewonnen hat hingegen LinkedIn. Unverändert ein Stiefkind in den Unternehmen bleiben Guidelines für die Nutzung von Social Media und offenen digitalen Plattformen. Nur 42,5 Prozent geben an, dass es in ihren Firmen solche gibt. Über
zehn Prozent wissen es gar nicht.

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