Grazer Schüler entwickeln "Sparkling Scooter" an der TU Graz Grazer Schüler entwickeln "Sparkling Scooter" an der TU Graz - Computerwelt

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25.06.2015 pi/Rudolf Felser

Grazer Schüler entwickeln "Sparkling Scooter" an der TU Graz

Universitätsluft schnuppern und eigene Ideen mit 3D-Druckern & Co. für einen individuellen Scooter mit persönlichen "Extra-Features" in die Realität umsetzen: Für 28 Schülerinnen und Schüler des Grazer BG/BRG Carneri und der HTL-Bulme Graz-Gösting stand vergangenes Schuljahr der regelmäßige Austausch mit dem Institut für Industriebetriebslehre und Innovationsforschung der TU Graz am Lehrplan.

Scooter mit Unterbodenbeleuchtung

Scooter mit Unterbodenbeleuchtung

© TU Graz

Schweißroboter, Laser Cutter und 3D-Drucker gehören nicht unbedingt zum Schulalltag – an technischen Universitäten wie der TU Graz sind neuartige Maschinen, Technologien und Materialien hingegen allgegenwärtig. Im Projekt "Sparkling Scooter" haben 28 Grazer Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit dem Institut für Industriebetriebslehre und Innovationsforschung der TU Graz an der Individualisierung von Scootern gearbeitet. "Fast das ganze Schuljahr über waren wir in engem Kontakt und Austausch. Die Schülerinnen und Schüler haben die Scooter, die in unserer institutseigenen Lernfabrik normalerweise Demonstrations- und Übungszwecken dienen, genau untersucht und ihre eigenen, personalisierten Erweiterungen wie LED-Beleuchtung oder Smartphone-Halterung entwickelt. Der Clou ist: Ihre individuellen Zusatzprodukte haben sie mit Hilfe von Rapid Prototyping Technologien selbst angefertigt, in unserer institutseigenen Lernfabrik montiert – und dann natürlich mit nach Hause genommen", schildert Thomas Böhm, Projektkoordinator seitens der TU Graz.

Es gab einiges zu tun: Funktionenanalyse, Ideenentwicklung, Bedarfserhebung mittels Fragebogen, Produktgestaltung, Materialwahl, Prototypenfertigung, Lackierarbeiten, Montage und schlussendlich Präsentationen wurden über zwei Semester hinweg im Team gemeistert. "Die Schülerinnen und Schüler haben einen Einblick bekommen, welche Schritte einem innovativen, erfolgreichen Produkt vorausgehen. Es ist bemerkenswert, dass die Gruppe die ganzen Monate hindurch voller Elan dabei war und Spaß daran hatte, mit uns gemeinsam in die Materie der Produktentwicklung einzutauchen. Die Ergebnisse, die individuell gestalteten Scooter, können sich wirklich sehen lassen", resümiert Thomas Böhm. Auch an der TU Graz fand das Projekt großen Anklang – eine Fortsetzung im Studienjahr 2015/16 wird bereits angedacht. Neben dem Institut für Industriebetriebslehre und Innovationsforschung waren auch das Institut für Werkstoffkunde und Schweißtechnik sowie das Institut für Fertigungstechnik am Projekt beteiligt. (pi)

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