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20.07.2015 pte

Praktika-Suche: Studenten setzen auf Social Media

In den USA nutzen über zwei Drittel der Studenten soziale Medien bei der Suche nach Praktikumsplätzen. Besonders gerne machen sie sich so ein Bild vom potenziellen Arbeitgeber. Das geht aus der Studie "2015 State of College Hiring" der Praktikums- und Jobvermittlung Looksharp hervor.

© Stephanie Hofschlaeger - pixelio.de

Sie zeigt auch, dass eine klare Mehrheit der Hochschüler sich für Pflichtpraktika ausspricht. Immerhin 61 Prozent würden wegen des Sammelns von Erfahrungen auch unbezahlte Praktika annehmen. Dabei sind diese bei der späteren Jobsuche praktisch wertlos, so ein Resultat der Studie.

Für die meisten Unternehmen seien soziale Medien nach wie vor kein wichtiges Rekrutierungswerkzeug, so Looksharp-Mitgründer Nathan Parcells gegenüber "USA Today". Doch das deckt sich nicht mit den Wünschen der US-Studenten. Denn schon 68,6 Prozent nutzen bei der Suche nach Praktika Kanäle wie Facebook und Twitter. Besonders gern informieren sie sich über mögliche Arbeitgeber. "Die Studenten, mit denen ich rede, sagen, dass man mehr vom Unternehmen hört und eher sieht, worum es wirklich geht, wenn man einer Firma auf Twitter folgt", meint Parcells. Knapp ein Viertel der US-Hochschüler spricht in sozialen Medien auch konkret über mögliche Praktika.

Für US-Studenten gehören Praktika heutzutage schon fast zum guten Ton. Sieben von zehn sind der Looksharp-Studie zufolge dafür, dass es Pflichtpraktika gibt. Gratisarbeit wollen die Hochschüler aber nicht unbedingt leisten. Immerhin 39 Prozent sind der Ansicht, dass jedes Praktikum bezahlt sein sollte. Die übrigen würden interessante unbezahlte Praktika wegen der Erfahrung annehmen. Ob das etwas bringt, scheint aber fraglich. Studenten, die lediglich unbezahlte Praktika vorweisen können, haben es Looksharp zufolge bei der späteren Berufssuche nicht leichter als jene, die gar keine Praktikumserfahrung vorweisen.

Der Anteil bezahlter Arbeit unter allen Praktika ist laut Studie auch tatsächlich im Steigen begriffen, liegt aber erst bei 52,5 Prozent. Ob Studenten wirklich Geld für ihre Arbeit bekommen, ist demnach vor allem von der Studienrichtung abhängig. Besonders gut stehen die Chancen für Hochschüler mit Schwerpunkt Ingenieurswissenschaften, Informatik, Buchhaltung oder Finanzwesen. In diesen Bereichen bekommen mehr als 70 Prozent der Praktikanten Geld für ihre Arbeitsleistung. (pte)

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