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15.04.2012

IT-Profis sollten Recruiting-Prozesse kennen

IT-Fachkräfte sind begehrt - und zunehmend wechselwillig. Bis zu 80 Prozent können sich vorstellen, ihren Job zu wechseln, wie verschiedene Studien belegen.

Man sollte sehr gezielt aktiv werden, sonst manövriert man sich schnell in eine Sackgasse", rät Maximilian Nobis vom Beratungshaus Harvey Nash gegenüber der Nachrichtenagentur pressetext. Es komme auf den richtigen Mix an. In einem ersten Schritt sollten sich IT-Profis umschauen, welche Unternehmen für sie in Frage kommen und wie dort die Recruiting-Prozesse ablaufen.

"Wir raten dazu, nicht zu viele Bewerbungen gleichzeitig loszuschicken, sondern erst zwei bis drei Bewerbungen und dann abzuwarten. Wenn Dutzende Vorstellungsgespräche zustande kommen, können wechselwillige Angestellte dies schon aus Zeitgründen nicht erfüllen und verbrennen potenzielle Arbeitgeber", so Nobis. Daneben sollten Wechselkandidaten ihr eigenes Profil in den sozialen Netzwerken optimieren. Als IT-Fachkraft müsse man längst nicht mehr so aktiv sein wie noch vor zehn oder 15 Jahren. Es reiche, eigenen Kompetenzen richtig im Netz darzustellen.

Viele Personalverantwortliche suchen nach spezifischen Fachkenntnissen in Kombination mit einem Ort oder beruflichen Positionen. So gerät man automatisch in die richtigen Filter, weiß der Experte. "Man kann sich auch in die Situation der Suchenden hineindenken: Wie würde jemand suchen, der eine bestimmte Stelle zu besetzen hat? Dann kann man schnell sehen, ob man in der Suche der Social Networks wie Xing und LinkedIn vorkommt", erklärt Nobis. Als dritten Baustein rät der Experte, sich Personalberatungen zu suchen, die auf die jeweilige Branche spezialisiert sind - und dort persönliche Ansprechpartner zu kontaktieren.

Spezialisierte Personalberatungen haben häufig gute Verbindungen zu großen Unternehmen der Branche. Wer sich ein Vertrauensverhältnis mit einem Personalberater aufbaut, kann sich über die aktuelle Situation gut informieren und sich sehr gezielt bei jenen Unternehmen ins Gespräch, bei denen man sonst vielleicht keine Chance hätte. In jedem Fall sollten wechselwillige Angestellte ihre Aktivitäten über ihren privaten Account steuern.

Viele Erst-Telefoninterviews könnten auch vor oder nach der Arbeit geführt werden, oder in der Mittagspause. Komme es dann aber zu konkreten Vorstellungsgesprächen, müsse man sich frei nehmen. "Es macht Sinn, solch eine Initiative zu starten, wenn man gerade kein großes Projekt vor dem Bug hat und sich im Grunde nicht frei nehmen kann", schließt Nobis. (pte)

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