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26.03.2012 apa/Rudolf Felser

Österreich als Land der Informatiker in der EU

Österreich hat den größten Anteil an Informatik-Absolventen unter allen 27 EU-Staaten.

Nach einer von Eurostat am Montag veröffentlichten Studie aus dem Jahr 2009 machen in Österreich und Malta je 5,6 Prozent der Absolventen ihren Studienabschluss in Informatik, gefolgt von Spanien (5,1) Zypern (4,7) und Estland (4,4).

Dahinter rangieren Tschechien und Griechenland (je 4,2), Großbritannien und Frankreich (je 4,0), Irland (3,8), Niederlande (3,7), Deutschland (3,6), Ungarn (3,4), Dänemark (3,3), Polen (3,2), Finnland und Lettland (je 3,0), Schweden und die Slowakei (je 2,9), Litauen (2,4), Bulgarien und Slowenien (je 2,0), Belgien (1,9), Portugal (1,7), Italien (1,3) und Rumänien (0,9). Keine Angaben lagen von Luxemburg vor.

Der Durchschnitt der abgeschlossenen Informatik-Studien belief sich in der EU-27 auf 3,4 Prozent. Das ist gegenüber den Vergleichsdaten 2005 eine Abnahme um 0,6 Prozent - damals waren es noch 4,0 Prozent gewesen, teile die Kommission mit.

Bei den Personen zwischen 16 und 74 Jahren, die bereits einen Computer benutzt haben, liegt Schweden mit 96 Prozent an der Spitze. Dahinter folgen Dänemark, die Niederlande und Luxemburg mit je 94 Prozent, Finnland (93), Großbritannien (91), Deutschland (89), Österreich, Belgien und Frankreich (je 85), Slowakei (83), Irland (81), Estland (81), Tschechien (78), Slowenien (76), Spanien, Lettland und Ungarn (je 74), Malta (72), Polen (70), Litauen (68), Portugal (64), Zypern (62), Italien (61), Griechenland (59), Bulgarien (55) und Rumänien (50). Der EU-Durchschnitt lag laut Daten aus dem Jahr 2011 bei 78 Prozent.

100 PROZENT COMPUTERNUTZER Hier wird der Altersunterschied besonders deutlich. Von den 16- bis 24-jährigen haben im EU-Durchschnitt 96 Prozent einen Computer schon einmal benutzt. Österreich liegt mit 100 Prozent gemeinsam mit den Niederlanden und Luxemburg dabei an der Spitze. "Schlusslicht" mit nur 81 Prozent ist Rumänien.

Auch beim "Kopieren oder Verschieben von Dateien oder Ordnern" liegt Österreich bei den Jugendlichen zwischen 16 und 24 Jahren mit 99 Prozent an erster Stelle. Hier folgen Lettland, Litauen und Slowenien (je 97). Schlusslicht ist wiederum Rumänien mit nur 72 Prozent. Der EU-Durchschnitt beträgt hier 89 Prozent.

Spitzenreiter ist die Alpenrepublik auch bei der Anwendung einfacher arithmetischer Formeln in einer Tabellenkalkulation. Mit 87 Prozent der jugendlichen Altersgruppe verweist Österreich gemeinsam mit Lettland die anderen Staaten auf die Plätze. (apa)

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