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13.03.2012 Andrea König*

8 peinliche Patzer: 6 häufige Fehler im Bewerbungsgespräch

Wer sich richtig daneben benehmen möchte, sollte einen Handyanruf annehmen oder eine SMS schreiben. Careerbuilder gibt drei Tipps für ein erfolgreiches Gespräch.

Einen peinlichen Moment im Arbeitsleben hat sicher jeder schon einmal erlebt. Vielleicht hat man sich durch eine sehr wichtige Präsentation gestammelt oder auf einer Unternehmensfeier lautstark ein volles Glas umgeworfen und mit der verschütteten Flüssigkeit im schlimmsten Fall auch noch einen Kollegen getroffen. Besonders schwer wiegen peinliche Fehler dann, wenn man den Wunschjob noch nicht einmal in der Tasche hat. Gerade beim Bewerbungsgespräch kommt es darauf an, einen starken ersten Eindruck zu hinterlassen.

Das Online-Karriereportal Careerbuilder hat mehr als 3000 Arbeitgeber und Personal-Experten sechs häufige Fehler im Bewerbungsgespräch danach bewerten lassen, wie sehr sie dem Kandidaten schaden. Den größten Fehler begehen Kandidaten dann, wenn sie im Gespräch ein Handygespräch annehmen oder eine SMS schreiben, 77 Prozent der Umfrageteilnehmer stören sich an diesem Verhalten. Das zweitschlimmste Vergehen ist es, kein Interesse an der ausgeschriebenen Stelle zu zeigen (75 Prozent), das drittschlimmste, sich unangemessen zu kleiden (72 Prozent).

Auf Rang vier der schlimmsten Fehler in Bewerbungsgesprächen liegt arrogantes Auftreten, daran stören sich 72 Prozent der befragten Personal-Experten. 67 Prozent der Personaler stören sich daran, wenn ein Bewerber im Gespräch schlecht über den jetzigen oder über frühere Arbeitgeber spricht. Für 63 Prozent der Umfrageteilnehmer ist es ein schlimmes Vergehen, wenn ein Kandidat im Bewerbungsgespräch Kaugummi kaut.

Darüber hinaus befragte Careerbuilder die Personal-Experten nach ihren ungewöhnlichsten Erlebnissen bei Bewerbungsgesprächen. Die Umfrageteilnehmer berichteten von den folgenden Gesprächssituationen:

1. Ein Kandidat brachte einen Bewerbungsratgeber zum Gespräch mit.

2. Ein anderer Bewerber fragte: "Wie heißt ihr Unternehmen noch mal?"

3. Bei einem Telefoninterview wurde ein Personaler von der Kandidatin in die Warteschleife gestellt. Als die Kandidatin das Gespräch in die Leitung zurückholte, erzählte sie, sie hätte sich in der Zwischenzeit für Freitag für ein Date verabredet.

4. Ein Bewerber trug zum Bewerbungsgespräch eine Pfadfinderuniform und erklärte im Laufe des Gesprächs nicht, weshalb er das tat.

Weitere ungewöhnliche Erlebnisse von Personal-Experten mit Bewerbern:

5. Ein Kandidat sprach während des gesamten Bewerbungsgesprächs von sich in der dritten Person.

6. Ein anderer Bewerber zog sich während des Jobinterviews seine Schuhe aus.

7. Ein Bewerber fragte, ob er einen Schluck vom Kaffee des Personalers trinken dürfe.

8. Und schließlich berichtet ein Personaler von einer Kandidatin, die im Gespräch sagte, sie sei sich nicht sicher, ob der angebotene Job es wert sei, dafür das Auto zu starten.

3 TIPPS FÜR EIN ERFOLGREICHES BEWERBUNGSGESPRÄCH "Man mag ja denken, dass ein Bewerber nie und nimmer während eines Jobinterviews einen Anruf annehmen würde, aber wir hören diese Geschichten immer wieder, wenn wir mit Personalern sprechen", sagt Rosemary Haefner von Careerbuilder. Bei der Masse der Bewerber gehe es jedoch nicht darum, solche Fehler zu vermeiden sondern sich von den anderen Bewerbern abzuheben. Haefner gibt die folgenden Ratschläge für ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch:

1. Intensiv vorbereiten: Um auf Fragen zum Unternehmen souverän zu antworten, sollte man sich gut über den Wunscharbeitgeber informieren. Geeignete Quellen dafür sind die Selbstdarstellung auf der Unternehmenswebsite, aktuelle Pressemeldungen und die Vorstellung angebotener Produkte und Dienstleistungen.

2. Optimistisch bleiben: Egal, wie die Stimmung im Bewerbungsgespräch auf einen wirkt. Haefner rät, positiv zu bleiben und auf keinen Fall schlecht über frühere Arbeitgeber zu sprechen.

3. Beispiele und Ideen vorbereiten: Am besten überlegt man sich bereits vor dem Interview Anekdoten, die den eigenen Lebenslauf veranschaulichen und zum Beispiel erläutern, wie man in früheren Jobs mit herausfordernden Situationen umgegangen ist. Auch mit Ideen und Vorschlägen für den Wunschjob kann man aus der Masse der Bewerber hervorstechen.

Das Online-Karriereportal Careerbuilder sprach für diese Umfrage mit mehr als 3000 Arbeitgebern und Personal-Experten in den USA.

* Die Autorin ist Redakteurin des deutschen CIO.

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