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09.05.2012 Michaela Holy

Jeder dritte Arbeitnehmer unterfordert

Sind Österreichs Arbeitnehmer im Job über- oder unterfordert? Das Ergebnis von Karriere.at: Jeder dritte Arbeitnehmer fühlt sich in seinem Job unterfordert. Fast ebenso viele Umfrage-Teilnehmer werden von ihren Aufgaben jedoch „extrem“ in Beschlag genommen und erleben Stress am Arbeitsplatz.

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Die Jobbörse zeigt weiter auf, dass Arbeitgeber unterschiedlich mit dieser Belastung der Mitarbeiter umgehen: Während viele Unternehmen Stress und Burnout in Mitarbeitergesprächen thematisieren oder aktiv vorsorgen, sieht jeder zweite Unternehmensvertreter „Anti-Stress-Vorsorge“ als Privatsache.

Die Jobbörse karriere.at fragte 586 Arbeitnehmer per Online-Umfrage nach ihrem Belastungsgrad im Job: Exakt 34 Prozent gaben an, im Job unterfordert zu sein. Jeder sechste Umfrage-Teilnehmer (16 Prozent) fühlt sich in seinen Aufgaben genau richtig belastet und wertet Stress als positiv. Etwas mehr als ein Fünftel (21 Prozent) beantwortet die Stress-Frage mit „Geht so. Mehr soll es nicht mehr werden.“ 29 Prozent der Arbeitnehmer sehen sich hart an den Leistungsgrenzen: Sie müssten alle Kraft in den Job investieren.

Auf Seiten der Unternehmen sind die Themen Stress und Burnout zwar Thema, aktive Vorsorge gibt es allerdings nur in rund jedem fünften Unternehmen (22 Prozent). Denn fast jeder zweite befragte Firmenvertreter (47 Prozent) ist der Meinung, dass Anti-Stress-Vorsorge Privatsache der betroffenen Mitarbeiter sei. Neun Prozent der 162 Führungskräfte, HR-Manager und Unternehmer sind überzeugt, dass die Arbeitsbelastung ihrer Mitarbeiter nicht zu hoch sei. Immerhin 22 Prozent der Teilnehmer thematisieren die Arbeitsbelastung einzelner Arbeitnehmer in Mitarbeitergesprächen.

„Die richtige Mischung im Belastungslevel der Mitarbeiter zu finden ist eine der größten Herausforderungen für verantwortungsbewusste Führungskräfte“, kommentiert Jürgen Smid, Geschäftsführer des österreichischen Jobportals karriere.at, die Ergebnisse der Online-Umfrage. Um das Stressniveau der einzelnen Mitarbeiter zu ergründen, gehe für Führungskräfte kein Weg an persönlichen Gesprächen vorbei, ist Smid überzeugt: „In Mitarbeitergesprächen sollte nicht nur Raum für die Beurteilung der Leistungen von Arbeitnehmern sein, sondern auch für das Besprechen von allgemeinen Arbeitsbedingungen. Es sollte im Interesse jeder Unternehmensführung liegen, dass Mitarbeiter einerseits ausgelastet aber auf Dauer nicht überlastet sind, da beide Extreme letztlich zu erhöhter Fluktuation führen.“

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