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26.07.2010 Christof Baumgartner/apa

Grazer Know-how für deutsche Supermarktkette

Das Grazer Unternehmen Bit Media entwickelte im Auftrag der Metro Group ein E-Learning-Konzept, das derzeit in Deutschland getestet wird. Die Supermarkt-Mitarbeiter sollen damit Informationen zu Produkten abrufen und an die Kunden weitergeben können.

Das Grazer Unternehmen Bit Media entwickelt IT- und E-learning-Lösungen für Unternehmen. Für den Auftrag aus Deutschland sei es wichtig gewesen, bereits in den Geschäften vorhandene Ressourcen zu nutzen, so Hans Gieringer, Sprecher der Bit-Media-Niederlassung in Deutschland: "Es gibt hinter den Verkaufstheken ja meist keine Computer. Also nutzen wir zum Beiepiel die Displays der Waagen." Dort können die Verkäufer dann in sogenannten "Quick Tips" nachsehen, aus welchen Zutaten ein Produkt besteht oder woher es kommt. Auch Informationen über Umweltverträglichkeit oder "Fair Trade" seien denkbar - allerdings liege die Entscheidung, welche Informationen zur Verfügung gestellt werden, natürlich bei der Metro Group, so Gieringer.

INTERAKTIVE WERBEFORMEN IM KAUFHAUS "Wir entwickeln ja nur das Konzept, die Verwendung bestimmt der Auftraggeber." Gieringer, der das Projekt in Deutschland betreut, kann sich vorstellen, die neue Technologie auch mit anderen Entwicklungen zu kombinieren, z. B. Einkaufswagen mit kleinen Bildschirmen. "Man könnte mit Empfehlungen arbeiten, wie bei Amazon", so Gieringer. Das würde auch neue "interaktive Werbeformen" ermöglichen.

Zur Zeit wird das System im "Future Store" in Tönisvorst bei Krefeld ausprobiert. In dem Testsupermarkt der Metro Group werden regelmäßig Technologien und Produkte erprobt, die in den Handel kommen könnten. Laut Reyer, Sprecher der Grazer "bit", läuft die Testphase gut. Seit Anfang Juli wird das E-learning in den Frischeabteilungen verwendet; die Technik-Abteilung soll folgen. Am 2. September präsentiert die Metro Group im "Future Store" das E-learning-System und die Ergebnisse der Testphase. Bis zur flächendeckenden Einführung der Technologie könnte es aber noch etwas dauern. "Die Infrastruktur müsste noch hergestellt werden", so Gieringer, der sich die Einführung bis 2011 vorstellen kann. Der Auftrag umfasst laut Unternehmenssprecher Gottfried Reyer vorerst ein Volumen von 150.000 Euro.

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