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Computerwelt: Aktuelle IT-News Österreich


23.09.2009 Alex Wolschann

Fehlende Fachkräfte bremsen Wachstum

Österreich nimmt im internationalen Vergleich der IT-Standorte 2009 mit einem Wert von 57,0 von 100 den 22. Rang ein.

Österreich nimmt im internationalen Vergleich der IT-Standorte 2009 mit einem Wert von 57,0 von 100 den 22. Rang ein. Als große Stärken des Standortes Österreich wurden unter anderem die IT-Infrastruktur, hier besonders die Breitbandanbindung, die Handynutzung und die Computerverbreitung, gemessen. Nachholbedarf besteht in anderen Bereichen wie vor allem in einer flexibleren Arbeitsmarktpolitik. Dies sind Ergebnisse einer Studie der Economist Intelligence Unit, unterstützt durch die Business Software Alliance (BSA).

Die Studie, die 2009 im dritten Jahr durchgeführt wird, analysiert und vergleicht die weltweiten Rahmenbedingungen für die Informationstechnologie-Branche in 66 Ländern, in wie weit sie die Konkurrenzfähigkeit der nationalen IT-Branche beeinflussen. »In der aktuellen wirtschaftlichen Lage ist ein starker Technologiesektor wichtiger denn je«, betont Georg Herrnleben, Director der BSA. »Technologie kann die wirtschaftliche Erholung vorantreiben und dauerhaftes Wachstum schaffen. Österreich kann hier auf eine Reihe von Stärken zurückgreifen; so etwa die IT-Infrastruktur und das gute gesamtwirschaftliche Umfeld. Leider haben wir in Österreich weiterhin das Problem eines Fachkräftemangels.«

ARBEITSMARKT HINKT HINTERHER Die Studie kommt zum Ergebnis, dass Österreich in den Bereichen IT-Infrastruktur und gesamtwirtschaftliches Umfeld gut abschneidet. Verbesserungen sind allerdings vor allem beim IT-Arbeitsmarkt nötig. Die fünf führenden Standorte in der EU sind Finnland, Schweden, die Niederlande, Großbritannien und Dänemark. »Trotz gesunkener Ausgaben für Technologie hat der weltweite IT Sektor die Krise verhältnismäßig gut überstanden«, erklärt Denis McCauley, Director of Global Technology Research der Economist Intelligence Unit. »Die Politik sollte sich aber darauf konzentrieren, die Voraussetzungen für die dauerhafte Wettbewerbsfähigkeit zu schaffen, statt durch ‘Hauruck-Maßnahmen’ den Umsatz des Sektors anzufeuern oder kränkelnde Hersteller zu retten.«

Die Economist Intelligence Unit benennt sechs Faktoren, die gemeinsam ein positives Umfeld für die IT-Branche schaffen: ein ausreichender Fachkräftepool, Innovationsbereitschaft, erstklassige Technologie-Infrastrukturen, ein verlässliches Rechtssystem für den Schutz geistigen Eigentums, eine sichere, offene Marktwirtschaft sowie politische Führung, die den richtigen Mittelweg zwischen Technologieförderung und dem freien Markt findet.

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