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16.12.2009 Michaela Holy

Warnung vor "IT-Analphabetismus"

Die Bedeutung von IT-Kenntnissen nimmt auf dem europäischen Arbeitsmarkt weiter zu. 2014 wird noch immer etwa jeder achte deutschsprachige Arbeitnehmer keine IT-Basiskenntnisse besitzen.

Die Bedeutung von IT-Kenntnissen nimmt auf dem europäischen Arbeitsmarkt weiter zu. In neun von zehn Berufen wird zukünftig PC-Wissen benötigt. In fünf Jahren, 2014, wird jedoch noch immer etwa jeder achte deutschsprachige Arbeitnehmer (13 Prozent) keine IT-Basiskenntnisse besitzen, warnt IDC. Schon heute haben 15 Prozent im deutschsprachigen Raum kein Grundwissen im Umgang mit PC und Internet. Dies ergab eine Befragung des Analystenhauses IDC im Auftrag von Microsoft unter eintausend Personalentscheidern in 13 europäischen Ländern. Neben mehr IT-Ausbildung fordern die befragten Unternehmensentscheider auch anerkannte Zertifizierungen von IT-Kenntnissen.

»Die Einschätzung der Personalverantwortlichen ist besorgniserregend. Im Hinblick auf berufsrelevante IT-Kenntnisse wird der digitale Graben in Europa größer«, warnt Thomas Lutz, Unternehmenssprecher von Microsoft Österreich. Nach der aktuellen europaweiten Befragung von IDC wird IT-Wissen in fünf Jahren in neun von zehn Jobs eine Schlüsselqualifikation sein. Etwa die Hälfte der Personalverantwortlichen gab an, dass IT-Kenntnisse für immer mehr Jobs eine Grundvoraussetzung sind. Diese Entwicklung sei unabhängig von der derzeitigen Wirtschaftkrise, sondern bedingt durch den steigenden Einsatz von Informationstechnologie in Unternehmen.

Die Unternehmensentscheider erwarten zudem, dass bei der Auswahl von Bewerbern in den kommenden fünf Jahren der IT-Kompetenz mehr Bedeutung zukommen wird. Schon heute wird Basiswissen in Text- und Tabellenkalkulation in vielen Berufen vorausgesetzt. »Bewerben sich zwei Personen auf eine Stelle und weisen die gleichen Qualifikationen auf, dann entscheide ich mich für die Person, die bessere IT-Kenntnisse besitzt«, bekräftigt Tim Ackermann, Regional HR Director Eastern Europe, Africa & Direct Markets bei Swarovski. Er ist für 250 Mitarbeiter verantwortlich.

Nach Informationen der befragten Personalverantwortlichen ist der Bedarf nach IT-Weiterbildung also weiterhin sehr hoch und wird immer wichtiger. Im Einzel- und Großhandel und in der öffentlichen Verwaltung ist die Nachfrage am größten. Um einen Nachweis über tatsächliche Kenntnisse zu haben, halten mehr als 20 Prozent der befragten Personalentscheider anerkannte IT-Zertifizierungen für unverzichtbar.

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