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27.01.2010 Michaela Holy

Externe Mitarbeiter besser einbinden

Ob der vielzitierten Krise sind externe Mitarbeiter auf dem Vormarsch. Unternehmen müssen hier vor allem darauf achten, sie ebenso einzubinden wie das Stammpersonal. Sonst entsteht schnell Frust.

Die Produktivität trotz reduzierter Mannschaft steigern – das haben sich Unternehmen für 2010 vorgenommen. Die Auftragslage ist oft unsicher, daher decken viele Unternehmen Spitzen mit externen Mitarbeitern ab. Diese Nachfrage hat das Niveau vor der Krise beim Personaldienstleister Manpower bereits übertroffen.

Bei einer Umfrage zum vierteljährlich erhobenen Beschäftigungsausblick hat Manpower über 40.000 Personalchefs gefragt, ob Zeitarbeiter in ihren Unternehmen denselben Vorstellungs- und Einschulungsprozess durchlaufen wie interne Kollegen. Der Großteil, 69 Prozent, beantwortete die Frage mit »Ja«. Trotzdem sagen immer noch 31 Prozent, dass externe Mitarbeiter andere, vermutlich weniger Prozesse durchlaufen müssen.

Typischerweise wird Zeitpersonal umso weniger integriert, je allgemeiner und austauschbarer die Tätigkeit ist. »Dabei hat das enormen Einfluss auf Motivation und Produktivität«, weiß Manpower-Chef Erich Pichorner. Damit Zeitarbeiter, Projektspezialisten und outgesourcte Mitarbeiter sich optimal engagieren, müssen auch sie sich dem Unternehmen und seinen Zielen verpflichtet fühlen. Pichorner empfiehlt HR-Abteilungen und direkten Vorgesetzen, Fremdpersonal ebenso einzugliedern, zu schulen und zu führen wie ihre internen Kollegen. Denn genau so wie es sein kann, dass motivierte externe Mitarbeiter die interne Mannschaft mitreissen, können im umgekehrten Fall frustrierte Externe auch interne Kollegen nach unten ziehen.

Dabei entscheiden vier Faktoren, ob sich externe Mitarbeiter als Teil des Teams empfinden: Zum ersten ist der Faktor Infrastruktur entscheidend, denn jeder Mitarbeiter fühlt sich willkommen, wenn Umgebung, Werkzeuge und Betriebsmittel schon bereitstehen. Darunter fallen auch Arbeitsanweisungen und Sicherheitstrainings für Arbeiter bzw. Hard- und Software, Telefon und Netzzugang für Angestellte. Auch eine strukturierte Orientierungsphase ist wichtig, denn egal wie einfach eine Arbeit ist, sie ist wichtig für das Unternehmen. Vision, Mission, Werte und Ziele zu kennen, stärkt die Identifikation.

Außerdem müssen interne Kollegen vorbereitet werden, damit sie die neuen Kollegen willkommen heißen und in den Joballtag einführen. Letztendlich muss die interne Kommunikation funktionieren, denn auch temporäre Mitarbeiter sollten während ihres Einsatzes daran teilnehmen. Dazu gehören allgemeine Infos der Geschäftsleistung sowie interne Newsletter.

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