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24.02.2010 Rudolf Felser/idg

Der Traumjob bleibt meistens ein Traum

Für die Österreicher bleibt es so gut wie immer beim Träumen vom Traumjob: Laut einer Umfrage des Karriereportals Monster gehen 93 Prozent der Befragten nicht ihrem Traumberuf nach.

Dabei sind es vor allem finanzielle Gründe, die knapp mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer von ihrem Traumjob fern halten. Anderen fehlt schlichtweg die Zeit, um sich die für den Traumberuf notwendigen Kenntnisse anzueignen, wie es bei knapp einem Drittel der Umfrageteilnehmer der Fall ist. Elf Prozent der befragten Österreicher wünschen sich Unterstützung bei der Verwirklichung ihres Traums. Nur sieben Prozent geben an, ihren Traumjob bereits auszuüben.

»Dass, gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten vielen Österreichern in erster Linie die finanzielle Absicherung wichtig ist, wenn sie sich für einen Job entscheiden, ist nahe liegend«, sagt Barbara Wiesinger, Country Manager & Sales Director bei Monster Worldwide Austria. »Interessant ist dabei jedoch, dass über 90 Prozent der Befragten in ihrem derzeitigen Beruf noch keine volle Erfüllung gefunden haben und von einem für sie perfekten Job träumen.«

In den Nachbarländern Deutschland und Schweiz zeichnet sich ein ähnliches Bild ab: Gerade acht Prozent der deutschen und zwölf Prozent der Schweizer Befragten haben ihren Traumjob bereits gefunden. Auch den Schweizer Arbeitnehmern fehlt vor allem das Geld, um ihren Traumjob in Erfüllung zu bringen: 60 Prozent würden sofort den derzeitigen Beruf aufgeben und ihren Traum verfolgen, wenn sie es sich leisten könnten. 23 Prozent der Schweizer Umfrageteilnehmer fehlt die Zeit, um ihren Traum wahr werden zu lassen – nur fünf Prozent wünschen sich dafür Unterstützung. Knapp die Hälfte der Deutschen sieht ebenso die finanzielle Hürde als größtes Hindernis auf dem Weg zum Traumberuf, gefolgt von Zeitmangel (33 Prozent) und fehlender Hilfestellung (zehn Prozent).

»In Österreich muss es zu einem Umdenken kommen, heute ist von den Arbeitnehmern Initiative zur Zufriedenheitsförderung gefordert. Jammern hilft nicht«, sagt Monster Karriere-Experte Werner Hammerl. »Nach dem Entschluss etwas ändern zu wollen ist es wichtig, die persönlichen Kenntnisse und Fähigkeiten zu analysieren und anschließend festzustellen, welche Arbeitgeber und Unternehmen für den Bewerber in Frage kommen. Erst dann können vakante Positionen gefunden und aussagekräftige Bewerbungsunterlagen zielgerichtet erstellt werden.«

13 TIPPS FÜR DIE JOBSUCHE Wer seine Jobsituation verbessern will, kann viel falsch machen. Wir haben für Sie deshalb Expertentipps für die erfolgreiche Arbeitssuche zusammengestellt: 1. Analyse des Arbeitsmarktes: Welche Funktion streben Sie in welcher Branche an? Wie sicher sollte Ihr Arbeitsplatz sein? In welcher Unternehmenskultur möchten Sie arbeiten? Wie definieren Sie Ihr Minimalgehalt? An welchen Orten würden Sie arbeiten? 2. Erstellen eines Lebenslaufes: maximal drei Seiten, übersichtlich gestalten. Haben Sie die wichtigsten Aufgaben, Branchen, Fakten wie Budget oder Mitarbeiterverantwortung erwähnt? 3. Stellensuche: Sichten Sie Tageszeitungen, Internet, Jobseiten der Unternehmen. 4. Networking: Welcher frühere Kollege, Studienfreund oder Bekannte weiß von offenen Stellen? 5. Wahl eines Personalberaters: Welcher Personalberater ist an Ihrem Profil wirklich interessiert? Mit welchen Firmen arbeitet er? Wird Ihr Lebenslauf verschickt, ohne dass Sie davon wissen? 6. Suche nach Wunscharbeitgeber: Welche Firma arbeitet in Ihrer Region und in der gewünschten Branche erfolgreich? Sind offene Stellen ausgeschrieben? Wer sind die Ansprechpartner? 7. Initiativbewerbung an Wunscharbeitgeber: Schreiben Sie individuelle Bewerbungen. Heben Sie Ihre Erfahrung, die dem Arbeitgeber besonders nutzen würde, hervor. 8. Feedback: Rufen Sie alle Personalberater und Wunscharbeitgeber an. Fragen Sie nach Absagegründen. 9. Überprüfung der Unterlagen und Bewerbungstaktik: Holen Sie sich Rat in Ihrem persönlichen Netzwerk. 10. Rat von Experten: Suchen Sie nach Auskünften professioneller Recruiting-Experten. 11. Überprüfen Sie die Informationen, die im Web über Sie recherchierbar sind: 80 Prozent der Personalchefs googeln die Kandidaten. 12. Private Fotos, sehr persönliche Web-Seiten oder Stimmungmacher- Einträge in Foren können Ihre Jobchancen verschlechtern. 13. Nutzen Sie – je nach Branchenschwerpunkt – soziale Netzwerke wie Xing oder Facebook, um einen sympathischen professionellen Auftritt zu erzeugen. Was könnte einen potenziellen Arbeitgeber beeindrucken? Schreiben Sie aus dieser Perspektive Ihre Profile.

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