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28.06.2010 Rudolf Felser

Careesma lanciert Recruitingclub für Personalmanager

Die Online-Plattform für Personalmanager und Unternehmer hält Tipps zur Optimierung der Personalauswahl bereit und berichtet über aktuelle Trends auf dem Arbeitsmarkt.

Mehrere Studien belegen, dass Personalfehlentscheidungen oft sehr kostspielige Folgen haben. Ein klassischer Fehler vieler heimischer Unternehmen ist, dass Sie oft Mitarbeiter anstellen, von denen Sie nicht hundertprozentig überzeugt sind. Der neue Recruitingclub der Jobbörse Careesma ist eine Online-Plattform für Personalmanager und Unternehmer, die praktische Tipps zur Optimierung der Personalauswahl gibt und über Trends auf dem Arbeitsmarkt berichtet.

Internationale Experten aus den USA, aber auch "Stars der heimischen HR-Szene" wie Recruiting-Verantwortliche bei BIPA, Manager des Personalberaters Manpower, die HR-Bloggerin Eva Rechberg und Manager der Aristid Personalberatung diskutieren auf dem Blog aktuelle Problemstellungen, Trends und Erfolgsbeispiele im Bereich des Personalmanagements. Besonders KMU sollen von dem Austausch rund um HR-Themen profitieren und daraus resultierende Networkingmöglichkeiten effizient nutzen können, verspricht Careesma.

"Unsere neue Plattform für Unternehmen soll zur Verbesserung und Vereinfachung des gesamten Recruiting-Prozesses beitragen und dadurch helfen, die richtigen Mitarbeiter zu finden", argumentiert Careesma Country-Manager Wolfgang Kowatsch. "Auch erweitern wir damit unser Online-Recruiting-Angebot, das von jedem Unternehmen individuell genutzt werden kann, mit wertvollen Experten-Tipps über Recruitingmethoden, Evaluierungsinstrumente und Vorzeigebeispielen des österreichischen Arbeitsmarktes." NUR 25% SIND ÜBERDURCHSCHNITTLICH

Laut der amerikanischen Recruiting-Methode "Topgrading", die von internationalen Marktführern wie General Electrics, Microsoft und Johnson&Johnson weltweit eingesetzt wird, ist "die Suche nach den idealen Mitarbeitern" eine der gröβten Herausforderungen für Unternehmen aller Art. Durchschnittlich entsprechen nur ein Viertel aller neuen Mitarbeitern den ursprünglichen Erwartungen, da viele Unternehmen noch immer das Prinzip "besser den Mitarbeiter als gar keinen" verfolgen. Jedoch gibt es natürlich auch Ausnahmen. "Bei BIPA gilt die Regel, dass es keine Notlösungen dieser Art gibt", erklärt Barbara Dirnberger, Recruiting-Veranwortliche bei BIPA.

Das erstmals in Österreich vorgestellte Topgrading-Erfolgsprinzip stellt die Qualität der Personalentscheidungen in den Vordergrund. Mittels praktischer Instrumente, die klassische Fehler in der Personalauswahl eliminieren, soll nicht nur die Erfolgsquote in der Mitarbeiterauswahl um 90 Prozent erhöht, sondern es werden auch die Kosten des Recruitings erheblich reduziert werden. Erfolgserprobte Topgrading-Tools wie der "Referenzencheck als Einstellungsserum", das psychologische Topgrading-Interview und Instrumente der internen Mitarbeiterevaluierung und -rekrutierung werden auf der Plattform im Detail erläutert. HR-Bloggerin Eva Rechberg freut sich vor allem "auf die Erläuterung von Chancen, Risiken und Einsetzbarkeit von einzelnen HR- und Trainingsmaβnahmen".

PERSÖNLICHKEIT Klassische Fehler in der Personalauswahl sind laut HR-Managerin Andrea Stibich der internationalen Personalberatung Manpower "die nicht hinzureichende Definition des Anforderungsprofils, eine zu geringe Gewichtung der Verhaltensweisen und Eigenschaften der Bewerber, als auch dass Kandidaten zu ungenau über den Job und den gesamten Bewerbungsprozess informiert werden". BIPA Recruiting-Verantwortliche Dirnberger ergänzt: "Oft werden für offene Stellen Personen gesucht, die genau die gleiche Tätigkeit und Erfahrung bereits mehrere Jahre ausgeführt haben. Für potenzielle Kandidaten stellt sich dann natürlich die Frage, warum sie hier überhaupt wechseln sollen. Bei BIPA haben wir die Erfahrung gemacht, dass die Persönlichkeit eines Kandididaten viel ausschlaggebender ist als die bisherige Arbeitserfahrung." Eine weitere Fehlerquelle ist, dass der direkte Vorgesetzte des neuen Mitarbeiters nicht in die Erstellung des Anforderungsprofils eingebunden wird. "Dadurch resultiert häufig eine Diskrepanz zwischen dem gesuchten Profil und den eigentlichen Bedürfnissen der jeweiligen Abteilung und des Teams", erklärt Alice Aichinger, Partner bei der Aristid Personalberatung. Mit der Einführung von Facebook- oder Karrierewebseiten erweitern derzeit österreichische Unternehmen ihre Online-Recruiting-Maβnahmen für Jobsuchende. Auch die Facebookseite von Careesma mit aktuell tausend Fans integriert eine dynamische Jobsuchbox und gibt Kandidaten praktische Tipps für alle Phasen des Bewerbungsprozesses. "Mit unserer neuen Initiative stimulieren wir den Dialog unter Unternehmern und Personalverantwortlichen und verstärken dabei gleichzeitig unsere Präsenz als E-Recruiting-Dienstleister in relevanten Themen rund um den Arbeitsmarkt", freut sich Careesma-Country-Manager Kowatsch. Weitere Tools für Unternehmen im Online- und Social Media-Bereich, insbesondere für kleinere und mittlere Betriebe, sollen in den nächsten Monaten implementiert werden, wie das Unternehmen ankündigte. (pi/rnf)

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