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21.07.2010 Michaela Holy

Studierende bewerten attraktivste Arbeitgeber

Mit dem Employer Brand Report haben die Career Services Austria (CSA) die Arbeitgeberattraktivität unter Österreichs Studierenden erhoben. Auch Selbsteinschätzungen zu erwarteten Einstiegsgehältern waren erwünscht.

Ein Arbeitgeber ist dann attraktiv, wenn die Möglichkeit zur Weiterbildung und Weiterqualifizierung besteht – 64,8 Prozent der Studierenden sind sich hier einig. Knapp dahinter folgt mit 63,1 Prozent das angenehme Betriebsklima und an dritter Stelle mit 61,3 Prozent die Anerkennung von Leistungen. Wie aber auch in den anderen Kategorien zeigen die Rankings nach Universität und Studienrichtung differenzierte Ergebnisse. Die Top-Zehn-Arbeitgeber aller österreichischen Studierenden sind Google, Red Bull, ORF, OMV, Siemens, BMW, McKinsey, Voestalpine, Microsoft und Der Standard. Apple liegt auf Rang 13. In der Top-Ten-Liste der österreichischen Technikabsolventen werden darüber hinaus die Strabag, Infineon und der Verbund genannt. Bei Studierenden der TU Graz wiederum finden sich Anton Paar oder Andritz unter den Top Fünf.

Auch bei den Erwartungen zu Einstiegsgehältern heben sich TU-Studierende ab. Die höchsten Ansprüche an ihr zukünftiges Gehalt stellen Techniker der TU Wien und TU Graz: sie finden ein Einstiegsgehalt von 3.000 bis 3.020 Euro (brutto pro Monat) attraktiv. Absolventen der Universität Graz bilden das Schlusslicht: für sie gilt ein Einstiegsgehalt ab 2.400 Euro als angemessen. Die Gehaltsvorstellungen der Studierenden für das Einstiegsgehalt nach Studienabschluss variieren in Abhängigkeit von Geschlecht, Studiengruppe und Berufstätigkeit während des Studiums. In jedem Fall handelt es sich aber um realistische Gehaltserwartungen, die mit gängigen Gehaltsstudien und -spiegeln für Einstiegsgehälter gut übereinstimmen und sich an den tatsächlichen Arbeitsmarktchancen orientieren.

ÖSTERREICHISCHE SCHWERPUNKTE Im Vergleich zu Arbeitgeberstudien auf europäischem Niveau zeigen sich deutliche österreichspezifische Schwerpunkte in den Arbeitgeberpräferenzen. Die Top-100-Liste der attraktivsten Arbeitgeber aus dem Employer Brand Report stimmt beispielsweise lediglich bei 34 Nennungen mit dem Ranking des Pan European Student Survey überein. Es finden sich in der Liste der Top-Arbeitgeber unter österreichischen Studierenden viele Unternehmen mit klarem Österreichschwerpunkt bzw. Hauptstandort in Österreich. Abgesehen von österreichspezifischen Effekten zeigen sich auch klare regionale bzw. bundesländer- und universitätsspezifische Einflüsse. In die Rankings der Top-Arbeitgeber finden nämlich auch »lokale Größen«, also Unternehmen mit nur einem Standort oder Hauptstandort im jeweiligen Bundesland, Eingang.

ZUR STUDIE Die Gesamtzahl der Studierenden der zehn Universitäten, die an der Studie teilnahmen, repräsentieren rund 92 Prozent der Gesamtpopulation der Studierenden an österreichischen Universitäten, die Anzahl der befragten Studierenden an österreichischen Universitäten liegt über jener in anderen Arbeitgeberstudien.

Abgefragt wurden sowohl ausschlaggebende als auch irrelevante Arbeitgebermerkmale für die Attraktivität von Arbeitgebern unter Studierenden, welche Unternehmen als beliebteste Arbeitgeber in Abhängigkeit von Studienrichtung und Universität gelten und welche Rolle fachspezifische und regionale Effekte spielen, wie sich das Selbstbild der Studierenden hinsichtlich ihrer Arbeitsmarktchancen gestaltet, welche Art des Berufseinstiegs von Studierenden österreichischer Universitäten bevorzugt wird und welche Quellen, Medien und Kanäle zur Informationseinholung über potenzielle Arbeitgeber besonders häufig genutzt werden.

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