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07.09.2010 Michaela Holy

Ökologisches Arbeiten im Büro

Canon setzt auf Nachhaltigkeit und umweltbewusstes Handeln. Gemäß der Firmenphilosophie KYOSEI – „Zusammen leben und arbeiten für das Allgemeinwohl“ – hat Canon einen E-Learning-Kurs zusammengestellt, um Unternehmen über Klimaschutz und ressourcenschonendes Arbeiten zu informieren.

In nur 10-15 Minuten können Firmen den „Ökokurs“ absolvieren und bekommen Nachhilfe in Sachen Klimaschutz und ökologische Bürokommunikation. So werden über klimarelevante Emissionen und deren Vermeidung informiert und gleichzeitig gezeigt, wie Unternehmen in wenigen Schritten klimaneutral arbeiten und drucken können. Jeder Teilnehmer kann mit etwas Glück sogar einen Preis gewinnen. Canon wiederum investiert pro Unternehmen, das am eLearning-Kurs teilnimmt, in ein nachhaltiges – vom WWF empfohlenes – „Gold-Standard“ Klimaschutzprojekt mit einer Kompensation von 33,33 kg CO2.

Unternehmen, die sich für das Thema ökologisches Arbeiten interessieren, finden auf der Webseite zahlreiche Informationen. So wird etwa erklärt, welche Auswirkungen der Klimawandel potenziell haben wird und ob er noch zu stoppen ist, was unter klimarelevanten Emissionen zu verstehen ist und was man tun kann, wenn sich Emissionen im Betrieb nicht ganz vermeiden lassen. Auch erfährt man, was Klimaneutralität bedeutet, wie freiwilliger Klimaschutz betrieben werden kann und wie Unternehmen ihren CO2-„Fußabdruck“ ermitteln können. Die Absolvierung des eLearning-Kurses dauert etwa 10-15 Minuten und nach der Beantwortung einiger Fragen erhalten die Teilnehmer als Dankeschön ein persönliches Klimaschutz-Zertifikat über die Kompensation von 33,33kg CO2, zu denen sich Canon durch die Teilnahme an einem Klimaschutzprojekt verpflichtet. Dass es genau 33,33 kg CO2-Ausstoss sind, die Canon pro Kursteilnehmer kompensieren möchte, ist eine Anlehnung an das dreistufige Klimaschutzprogramm von Canon. Auch die Preise, die zu gewinnen sind, spiegeln diese Zahl wider; unter anderem werden 3 KTM e-Bikes, 3 Strategieberatungspakete von ClimatePartner, 33 Kisten klimaneutraler Wein oder 33 Plätze für eine exklusive Bootsfahrt im Nationalpark Donauauen verlost.

Unternehmen, die ihre CO2-Emission nachhaltig reduzieren wollen, finden bei Canon nicht nur nützliche Informationen sondern auch die passende Lösung – und das vollkommen transparent und nachvollziehbar. Die Formel dabei lautet: Canon imageRUNNER ADVANCE + klimaneutrale Medien = 100% klimaneutral. Der Klimaschutzberater Climate Partner überprüft die CO2-Emission des Betriebs eines Multifunktionssystems der neuen Canon imageRUNNER ADVANCE-Serie. In der Analyse werden alle klimarelevanten Ressourceneinsätze berücksichtigt – angefangen vom Strom- und Tonerverbrauch bis hin zu den Emissionen, die der Canon Techniker bei Installation und Service verursacht. Daraus ergibt sich eine bestimmte Menge an CO2-Äquivalenten, die durch den Betrieb des Systems verursacht werden. Der Wert, der entsteht, wird auch CO2-Fußabdruck oder Treibhausgasbilanz genannt. Diese Emissionen werden durch die Investition in nachhaltige Klimaschutzprojekte kompensiert. Canon übernimmt die Kosten für diese CO2-Kompensation. Das Ergebnis: Die Unternehmen, die sich für den Einsatz eines neuen Canon imageRUNNER-Systems entscheiden, drucken nach erfolgreicher Installation garantiert klimaneutral. Dieser Prozess wird regelmäßig durch Dritte wie u.a. dem WWF überprüft und zertifiziert, der damit in Österreich „klimaneutral drucken“ als geeignetes Mittel zur Reduktion von CO2-Emissionen unterstützt. Für 100% Klimaneutralität beim Drucken gehört auch das passende Papier: Jedes Canon imageRUNNER ADVANCE Gerät erhält CO2-neutrales Recycling-Papier. Diese Kombination berechtigt die Unternehmen zur Verwendung des offiziellen „klimaneutral gedruckt“ Logos von Climate Partner.

Canon bemüht sich seit Jahren gemäß dem Motto „Going for Green“, seine klimarelevanten Emissionen zu vermeiden, zu reduzieren und zu optimieren. Entstanden ist ein dreistufiges Klimaschutzprogramm, dessen Spatenstich im Februar 2007 folgte. Zu diesem Zeitpunkt begann der Bau einer neuen, modernen und ökologischen Firmenzentrale.

In einem ersten Schritt folgte auf den Umzug der Firmenzentrale in ein neues, hocheffizientes Gebäude im Jahr 2008 die Entscheidung, für alle österreichischen Canon Niederlassungen 100% CO2-freien Strom zu beziehen. Für die kontinuierliche Verbesserung und Reduktion des Ressourceneinsatzes wurde Canon Austria 2009 im Rahmen des ÖkoBusiness-Plan Wiens durch die MA22 ausgezeichnet. Durch die Umstellung des Geräteparks auf 11 moderne Canon imageRUNNER ADVANCE Systeme konnte jährlich ein Papierturm in der Höhe von ca. 35m eingespart werden. Zusätzlich wurde der Energiebedarf um 75% gesenkt. Im 2. Schritt des „Going for Green“-Projektes wurden alle klimarelevanten Emissionen des laufenden Geschäftsbetriebs kalkuliert. Gemeinsam mit ClimatePartner erfasste Canon Austria die Gesamtmenge an CO2, die der tägliche Ressourceneinsatz mit sich bringt. Im 3. Schritt werden nun alle nicht vermeidbaren Emissionen durch die Unterstützung freiwilliger - vom WWF empfohlener - „Gold Standard“ Klimaschutzprojekte kompensiert. Canon möchte damit mit gutem Beispiel voran gehen und auch andere Unternehmen motivieren, sich aktiv dem Umweltschutz hinzugeben.

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