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15.10.2010 pte

Studenten versagen Firmen die Followerschaft

Ein Drittel der Studenten und Berufseinsteiger, die soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter nutzen, entscheiden sich bewusst gegen die Verknüpfung ihrer eigenen Profile mit Unternehmen.

Der Grund: Zu groß sind die Bedenken, dass potenziell künftige Arbeitgeber per Zugriff auf persönliche Daten ein falsches Bild von den Bewerbern bekommen. Zu dem Ergebnis kommt eine Erhebung der Unternehmensberatung Kienbaum.

RISIKO PERSÖNLICHE DATEN "Die Diskussion um die vielseitige Nutzung von Facebook und Co ist ein äußerst kontroverses Thema. Auch wenn Firmen explizit darauf hinweisen, dass sie aus Wahrung der Persönlichkeitsrechte die Profile von Bewerbern nicht überprüfen, tun sie es insgeheim doch", erklärt Daniel Detambel, Bewerbungsexperte und Gesellschafter der Vogel & Detambel GbR, gegenüber pressetext. Informationsmanagement ist somit angesagt.

Wie die Kienbaum-Untersuchung zudem herausfand, sinkt die Skepsis junger Social-Media-Nutzer jedoch mit der Erfahrung. Denn wer öfters in sozialen Netzwerken kommuniziert und den Funktionsumfang kennt, zieht es eher in Erwägung, sich Unternehmen anzuschließen. So können sich 37 Prozent der täglichen User vorstellen, in Zukunft ein "Follower" oder "Fan" eines Unternehmens zu werden. Detambel rät jedoch zur Vorsicht im Umgang mit den Daten.

NEUE KUNDEN "Personaler ziehen im Zuge der Suche nach High Potentials bei Bewerbungen alle Register. Denn neben der Wahrung des eigenen Rufes geht es nicht zuletzt auch um Personalkosten", meint Detambel im pressetext-Gespräch. Den Aufbau von Repräsentanzen der Unternehmen in den Netzwerken hält der Experte in Bezug auf die Anbahnung von Geschäftskontakten für wichtig. Insbesondere sei das Empfehlungsmarketing im Web-2.0-Zeitalter ein großer Trend.

Um Berufseinsteiger trotzdem für sich zu interessieren, rät Kienbaum den Unternehmen dazu, Präsenzen in sozialen Netzwerken zwar aufzubauen, dabei jedoch den Schutz der Privatsphäre zu betonen. Wie die Analyse zeigt, stehen deutsche Betriebe bei der Personalbeschaffung über Online-Netzwerke noch am Anfang. Bei der Kundengewinnung sind sie aber auf einem guten Weg. So haben 41 Prozent mit Hilfe von Social Media neue Geschäftspartner dazu gewonnen. (pte)

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