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19.10.2010 pte

Top-CEOs sind Social Networking-Muffel

Die Lenker großer Unternehmen fallen bisher kaum durch ein Engagement in sozialen Medien auf. Dabei verpassen die CEOs oft Chancen, sich eine höhere Online-Reputation aufzubauen.

Wie das Kommunikationsnetzwerk Weber Shandwick aufzeigt, geben sich fast zwei Drittel der Geschäftsführer der weltgrößten Konzerne im Web "unsozial". Sie kommunizieren mit Ausnahme von Zitaten in Medienbeiträgen und Vorträgen nicht öffentlich und geben nur wenige Informationen zu ihrer Person im Internet preis – häufig mit gutem Grund.

Zwar steigt auch bei den CEOs großer Gesellschaften das Vertrauen in soziale Netzwerke und ihre Anteilnahme am aktuellen Medienhype. In den meisten Fällen ist ihre Visibilität im Netz aber auf Wikipedia-Informationen beschränkt, die nicht in ihrem eigenen Einflussbereich oder dem ihrer Kommunikationsteams liegen. Dabei genießen CEOs mit Social-Web-Affinität laut Weber Shandwick ein höheres Ansehen als ihre weniger engagierten Pendants. Nur 36 Prozent beschäftigen sich damit jedoch in Form von Messages auf den Firmenwebseiten, Video- oder Podcasts, Blogs, YouTube-Channels oder Profilen bei Facebook, Twitter, MySpace oder LinkedIn.

"SOZIALE ZURÜCKHALTUNG" Insbesondere US-amerikanische Geschäftsführer folgen dem Trend zu sozialen Medien mittlerweile stärker. Ihre Aktivität beschränkt sich zumeist aber nur auf Briefe oder Messages, die sie auf den Unternehmens-Websites an User richten, die nicht zu ihren Aktionären zählen. Dahinter folgt die Präsenz in Videos und Podcasts bzw. in den YouTube-Kanälen der Betriebe. Eigene, firmenexterne Blogs, Twitter, Facebook, MySpace oder LinkedIn nutzen hingegen weniger als zehn Prozent der Konzernchefs.

Die "soziale Zurückhaltung" der CEOs ist nach Ansicht der Kommunikationsexperten durchaus verständlich und wenig überraschend. Für ein höheres Engagement ist die interaktive, gegenseitige Konversation mit den Usern schlichtweg zu aufwändig. So fehlt die investierte Zeit bei Kunden und Mitarbeitern und der Return on Investment ist bisher nicht nachgewiesen. Bei Fehlern birgt die Kommunikation in sozialen Medien darüber hinaus Risiken und die Reputation vieler CEOs liegt in der breiten Öffentlichkeit zur Zeit ohnehin auf einem Tiefpunkt. (pte)

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