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03.12.2010 Michaela Holy

Personal Branding für Arbeitnehmer

Das private Weiterbildungsengagement von Arbeitnehmern ist zurzeit überdurchschnittlich hoch, denn persönliche Markenbildung wird offenbar immer wichtiger.

In Zeiten, in denen Arbeitsplätze immer flexibler werden, entdecken auch Arbeitnehmer, dass sie sich innerhalb ihrer Branche oder des Unternehmens positionieren müssen. Trotz des Booms sozialer Netzwerke wie Xing, Facebook oder Twitter schätzen nur 40 Prozent der deutschen Arbeitnehmer diese als wichtig für die persönliche Markenbildung ein.

Dies hat der Personaldienstleistungsanbieter Kelly Services im Rahmen des Kelly Global Workforce Index herausgefunden, einer weltweiten, jährlichen Erhebung, bei der Angestellte zu Arbeit und Arbeitsplatz befragt werden. Etwa 134.000 Angestellte in Nordamerika, Europa und dem Asien-Pazifik-Raum nahmen an der Befragung für das Jahr 2010 teil, Österreich ist nicht darunter. Deshalb werden die Ergebnisse aus Deutschland zum Vergleich herangezogen.

Ganz vorn beim »Personal Branding« rangieren noch die klassischen Fähigkeiten wie verbale Kommunikationsfähigkeiten mit 80 Prozent, Technisches Know-how (72 Prozent) und schriftliche Kommunikationsfähigkeiten (71 Prozent). Deutsche Arbeitnehmer bewegen sich damit im weltweiten Mittelfeld. Weit vorn liegen die Mexikaner: Dort nutzen 54 Prozent der Arbeitnehmer soziale Netzwerke aktiv, um ihr persönliches Branding zu fördern. Die meisten befragten Arbeitnehmer sind bereit, auch privat in die eigene Weiterentwicklung zu investieren.

VERÄNDERUNG ANGESAGT Mit 69 Prozent rangieren deutsche Arbeitnehmer sogar etwas über dem europäischen Durchschnitt von 66 Prozent. »Die Zeiten, in denen sich Mitarbeiter jahrelang an einen Beruf und einen Arbeitgeber gebunden fühlten, sind eindeutig vorbei«, betont Ralf Heiden, Geschäftsführer von Kelly Services Deutschland. Immer mehr Arbeitnehmer gehen davon aus, dass sie sich in ihrer beruflichen Laufbahn verändern werden. Auch deshalb wird »Personal Branding« für viele Arbeitnehmer immer wichtiger. »Eine starke eigene Marke ist sehr wichtig, um sich selbst zu positionieren und differenzieren und die zukünftige Karriere sicherzustellen«, erklärt Execuitve Vice President und COO von Kelly Services, George Corona. Die eigene Marktfähigkeit aufzubauen und seine eigene Karriere zu managen stehe zur Zeit im Vordergrund, so Corona.

Kelly Services wurde im Jahr 2009 für den Kelly Global Workforce Index mit dem MarCom Gold Award in der Kategorie Research and Study ausgezeichnet.

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