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25.01.2011 Michaela Holy

Hernstein: Kooperationsfähigkeit als Erfolgsfaktor

71% der Führungskräfte in Österreich, Deutschland und der Schweiz setzen auf die Kooperationsfähigkeit der Führungsteams, wenn es um die Anpassung des Unternehmens an sich verändernde Marktbedingungen geht, so das Ergebnis des Hernstein Management Reports.

Für viele Fragestellungen in Unternehmen gibt es keine vorgefertigten, abrufbaren Lösungen. Das gilt vor allem für komplexe Herausforderungen, bei denen Management-Teams einfach bessere Entscheidungen treffen. Mit einem Führungsteam, das gut zusammen arbeitet, ist ein Unternehmen für Veränderungen am Besten gewappnet, ist Katharina Lichtmannegger, Leiterin des Hernstein Instituts für Management und Leadership überzeugt.

Ebenso wichtig wie die Kooperationsfähigkeit der Führungsspitze schätzen die befragten Manager die Fehlerkultur eines Unternehmens ein. 73% der befragten Führungskräfte räumen Unternehmen, die dem Lernen durch Fehler Raum geben, gute Marktchancen und eine hohe Chance für eine erfolgreiche Selbsterneuerung ein. Allerdings lassen sich hier länderspezifische Unterschiede ausmachen. Die deutschen Führungskräfte schätzen eine etablierte Fehlerkultur mit 88% bei weitem wichtiger ein als ihre Schweizer (79%) und österreichischen Kollegen (53%).

Generell sind die Führungskräfte von ihren Unternehmen und der Fähigkeit sich an ein veränderndes Umfeld anzupassen überzeugt. Rund 79% der befragten Manager bewerten die Selbsterneuerungsfähigkeit ihrer Unternehmen als sehr gut. Im Ländervergleich zeigt sich jedoch, dass das Thema Selbsterneuerung hauptsächlich in Deutschland und der Schweiz debattiert wird. 79% der deutschen und 72% der Schweizer Führungskräfte sagen, dass aktuell das Thema Selbsterneuerung diskutiert wird. Österreich hinkt deutlich hinterher. In nur 57% der Unternehmen steht das Thema Selbsterneuerung auf der Tagesordnung.

Dafür schätzen die österreichischen Führungskräfte ihren Einfluss auf die Selbsterneuerungsfähigkeit im Vergleich zu den deutschen und Schweizer Kollegen deutlich höher ein. 72% der österreichischen Führungskräfte bewerten ihren Einfluss als sehr/eher hoch, in Deutschland sind es 67% und in der Schweiz nur 60%.

"Diese Einschätzung hat maßgeblich mit der Struktur der österreichischen Unternehmen zu tun. Eigentümer sehen sich verantwortlicher und spüren mehr Selbstbetroffenheit. Sie können auch schneller und flexibler reagieren als Großkonzerne, die an internationale Strategien gebunden sind", meint Katharina Lichtmannegger. "Auf der anderen Seite sind große Unternehmen gewohnt, mit Veränderungen umzugehen. Insofern erklärt dies ihre Offenheit dem Thema Selbsterneuerung gegenüber", resümiert die Hernstein-Institutsleiterin.

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