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01.04.2009 Michaela Holy/pi

Verband betrieblicher Führungskräfte wird 50

Der Verband betrieblicher Führungskräfte (VbF) vertritt besondere Berufsinteressen der Führungskräfte der mittleren Führungsebene seit 50 Jahren.

In den 50 Jahren seines Bestehens hat der VbF die Absolventen von Werkmeisterschulen nachschulisch betreut. Mit Informationsveranstaltungen werden sie berufsbegleitend auf ihrem Weg zur eigenständigen Führungskraft unterstützt.

Ebenso werden den Führungskräften mit bereits langjähriger Berufserfahrung Workshops angeboten, in denen Wissen vermittelt wird, das sie zur Bewältigung der Arbeitsalltagsprobleme benötigen. Die Anforderungen werden immer größer - Führungskräfte tragen Verantwortung, sowohl den Mitarbeitern als auch dem Unternehmen gegenüber, indem sie die Wettbewerbsfähigkeit und den Unternehmenserfolg mit zu sichern haben. Sie müssen Fach- und Sozialkompetenz zeigen - Führen heißt Begeistern, Mitreißen, Fördern und noch vieles mehr.

Daher regt der VbF - auch im Interesse der Wirtschaft - zur Weiterbildung an, denn Lebenslanges Lernen ist in Hinblick auf die raschen sozialen, technologischen und wirtschaftlichen Veränderungen unserer Zeit eine unbedingte Notwendigkeit.

Der Verband bietet seinen Mitgliedern Folgendes an:

Information: Der VbF verfolgt die Veränderungen in der Arbeitswelt und informiert darüber in der verbandseigenen Zeitung "Werk&Technik". Kommunikation: Die Mitglieder haben die Möglichkeit, in der Gemeinschaft von Kollegen diese zu üben und zu pflegen. Weiterbildung: Der VbF-Vorstand hat sich seit jeher der permanenten Weiterbildung verschrieben. Lebenslanges Lernen ist die Voraussetzung für den erfolgreichen beruflichen Aufstieg. Erfahrungsaustausch: Bei Problemen am Arbeitsplatz ist es hilfreich, sich das Know How von erfahrenen Berufskollegen zur Lösung des Problems zunutze zu machen. Dazu wurde auf der Verbands-Homepage ein "Kompetenznetzwerk" eingerichtet. Verbandsnachrichten: die verbandseigene Zeitung "Werk&Technik" erscheint sechs Mal pro Jahr in einer Auflage von 4.500 Stück und enthält Informationen über technische und organisatorische Neuheiten, sowie Berichte über die Verbandsaktivitäten. Anerkennung der beruflichen Weiterbildung: Die Umsetzung des 1999 in Gang gesetzten "Bologna-Prozesses" sieht europaweit die Umstellung auf neue Studienstrukturen mit "Bachelor"-Graden vor. Im Sinne einer gleichwertigen Behandlung der beruflichen und der akademischen Ausbildung hat der Verbandsvorstand in einer Resolution die international lesbare Bezeichnung "Bachelor professional" für den erfolgreichen Abschluss einer Werkmeisterschule gefordert. Die Absolventen sind auf Grund ihrer Ausbildungen für die produzierende Wirtschaft von eminenter Bedeutung.

Die Resolution liegt allen mit Bildungspolitik befassten Stellen vor und wurde in die zur Zeit stattfindenden Beratungen zur Erstellung des Nationalen Qualifikationsrahmens mit einbezogen. In der Forderung nach dem "Bachelor professional" sieht der Verbandsvorstand auch einen wichtigen Beitrag zur Anerkennung des Facharbeiters als Praktiker, der sich im zweiten Bildungsweg zusätzlich benötigte theoretische Kenntnisse erworben hat. Mit dem Zusatz "professional" ist dokumentiert, dass die Ausbildung nicht universitären Charakters ist, sondern im Rahmen der beruflichen Weiterbildung erfolgte. In zahlreichen Unterstützungserklärungen aus der Wirtschaft, die uns bisher zugegangen sind, wird die Wichtigkeit von international verständlichen Bezeichnungen für Abschlüsse als Indiz für das Kompetenzniveau des Geschäftspartners hervorgehoben. Eine Anerkennung des Facharbeiterstandes würde auch die Attraktivität der Lehre steigern, daher wird seitens vieler Unternehmen die Umsetzung der Resolution als wichtiger Beitrag zur Abwendung des auch in der Wirtschaftskrise bestehenden Facharbeitermangels gewürdigt.

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