Bit Media bringt Unternehmensführerschein nach Mali Detail - Computerwelt

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17.06.2009 pi/Oliver Weiss

Bit Media bringt Unternehmensführerschein nach Mali

Der österreichische Unternehmensführerschein soll der Republik Mali dabei helfen, sich in einer kapitalistischen Welt zu behaupten.

»Besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, in denen wichtige Handelspartner mit Problemen kämpfen, gilt es, den Blick der österreichischen Unternehmen für neue, zukunftsträchtige Märkte zu schärfen«, sagte Christoph Matznetter, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKo) anlässlich des offiziellen Besuches des Malischen Staatspräsidenten Amadou Toumani Touré. Der Besuch von Touré galt der Unterzeichnung eines Vertrages zur Einführung des österreichischen Unternehmensführerscheins in Mali zwischen dem österreichischen Bildungsberatungsunternehmen Bit Media und dem malischen Jugend-AMS. Im Rahmen eines mehrjährigen Projektes wird die Ausbildungsinitiative nach Mali übertragen und gemeinsam mit dem dortigen Partner eingeführt.

Der Unternehmerführerschein, oder, wie er in Mali künftig genannt werden soll, »Entrepreneur’s Skills Certificate« (ESC), wurde von der WKo als Projekt im Jahr 2004 ins Leben gerufen und soll nun auch zur Qualifizierung der oft nur unzureichend ausgebildeten Unternehmerschaft in Mali beitragen. Auch in Europa hat der ESC inklusive der von Bit Media entwickelten Lernmedien und des elektronischen Testsystems bereits einen Siegeszug angetreten und Auszeichnungen und einen Best-Practice-Award der EUKommission abgeräumt.

Der Staatspräsident von Mali erachtet diese Initiative als wichtigen Schritt zur Förderung des Unternehmertums und Steigerung der Beschäftigungszahlen in seinem Land.

Auch Klaus Kersten, Prokurist und Verantwortlicher für internationale Entwicklung bei Bit Media, zeigte sich sehr zufrieden: »Nach Äthiopien ist dies nun schon das zweite afrikanische Land, das die Bedeutung dieses Bildungsprogrammes erkannt und Bit Media zum Partner für die lokale Entwicklung und Implementierung erwählt hat. In Folge unseres letztjährigen Besuches in Bamako als Teil der Wirtschaftsdelegation in Begleitung des Bundespräsidenten konnten mit der heutigen Unterschrift ausgedehnte und herausfordernde Verhandlungen zu einem glücklich Abschluss gebracht werden.« Entscheidend sei, sich nicht von der Krise beeindrucken zu lassen, sondern diese als Chance zu sehen.

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