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10.06.2009 Rudolf Felser

Coaching-Programm für Technik-Forscherinnen

Das im Rahmen von fFORTE angebotene Projektentwicklungstraining fFORTE_Coaching startet einen weiteren Durchgang.

Das im Rahmen von "fFORTE - Frauen in Forschung und Technologie" vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung angebotene Projektentwicklungstraining "fFORTE_Coaching" startet im Herbst mit einem weiteren Durchgang. "Das fFORTE-Coaching-Programm ist ein attraktives Angebot für Forscherinnen, ihre Karrieremöglichkeiten im Bereich Technik und Naturwissenschaften entscheidend zu verbessern. Sie bekommen damit das notwendige Handwerkszeug, um mit ihrer Forschungsarbeit national und international zu punkten", so Wissenschaftsminister Johannes Hahn. "Frauen müssen als Expertinnen in Naturwissenschaft und Technik stärker vertreten und sichtbar sein. Denn ihr Know-how und ihr Engagement ist für die Technologieentwicklung unseres Landes unverzichtbar."

Sich neuen akademischen Herausforderungen zu stellen und sich innerhalb der Strukturen der österreichischen Forschungslandschaft als Frau zu behaupten erfordere die Stärkung der eigenen Kapazitäten, so fForte in einer Aussendung. Das Coaching setze hier an, um Forscherinnen auf ihrem Karriereweg zu unterstützen. 30 Wissenschafterinnen erhalten damit die Möglichkeit, ein Jahr begleitet von professionellen Trainern Forschungsanträge auszuarbeiten, zu reflektieren und diesen den letzten Feinschliff für eine Einreichung zu verpassen.

Das intensive Projekt- und Persönlichkeitstraining gliedert sich in acht einander ergänzende Module und richtet sich vor allem an Technik- und Naturwissenschafterinnen sowie an Sozialwissenschafterinnen mit Interesse an interdisziplinären Ansätzen im Bereich Gender und IT. In 2-tägigen Seminaren wird den Forscherinnen ein individuell angepasstes "Handwerkszeug" zur erfolgreichen Projekteinreichung vermittelt. Zudem werden die Frauen darin unterstützt, das Erlernte in die eigene Forschungsarbeit, die Selbstpräsentation und die wissenschaftliche Karriereplanung zu implementieren. Wichtige Themen, die im Rahmen des Coachings behandelt werden, sind unter anderem Kommunikation und Teamprozesse, Selbststeuerung, Konfliktmanagement, Projektmanagement sowie zwei Informationstage zu nationalen und EU-Förderprogrammen.

Mit dem Programm sollen nicht nur Projekteinreichungen in nationalen Förderprogrammen und EU-Rahmenprogrammen stimuliert werden, sondern auch der Frauenanteil bei wissenschaftlichen Projekten bzw. in Forschungsteams erhöht werden. Darüber hinaus soll die Vernetzung der teilnehmenden Wissenschafterinnen die gegenseitige Unterstützung in der wissenschaftlichen Karriereplanung zum Ziel haben.

Wesentliche Teilnahmevoraussetzungen für das fForte_Coaching sind eine realistische Anstrebung einer Projekteinreichung im 7.EU-Rahmenprogramm und/oder bei nationalen Förderstellen, das Vorhandensein einer konkreten Projektidee für eine Einreichung oder zumindest ein konzeptuelles Arbeiten an einem Antrag. Die Teilnahmegebühr beträgt den Angaben zufolge 300 Euro (inkl. Mwst.). Teilnehmerinnen aus den Bundesländern erhalten die Reisespesen rückerstattet. Bewerbungen sind bis zum 11. September 2009 möglich. (pi/rnf)

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