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05.05.2013 Thomas Cloer*

re:publica erwartet 5.000 Besucher

Das inoffizielle Jahrestreffen der deutschen Internetszene, die Konferenz re:publica, beginnt am Montag in Berlin.

© Computerwoche

Die Organisatoren rechnen mit 5000 Besuchern, die Veranstaltungen auf sieben Bühnen ansehen und Workshops besuchen können. "Die re:publica wird immer mehr zu so einem Festival, wie wir es schon immer wollten", sagte Mitorganisator Markus Beckedahl der Nachrichtenagentur dpa. Er lobte die Vielfalt an unterschiedlichen Themen. Die Konferenz fand 2007 erstmals statt, damals mit 700 Besuchern.

Das Motto der diesjährigen Runde lautet "In/Side/Out". Es soll unter anderem symbolisieren, dass digitales und analoges Leben immer mehr verschmelzen, sagte Beckedahl. "Es gibt ja Menschen, die sehr bewusst ins Internet gehen und dann auch wieder rausgehen." Das gelte für die meisten Konferenzteilnehmer nicht: Für sie sei das Digitale Teil ihres Alltags.

Die kubanische Bloggerin Yoani Sánchez wird 2013 nach langem Ausreiseverbot erstmals auf der #rp13 auftreten. Am Tag eins findet ebenso als besonderes Highlight ein Gespräch mit Regisseur und Nerd - Liebhaber Graham Linehan ("The IT-Crowd", "Father Ted") statt. Am zweiten Tag wird Ben Scott, ein ehemalige Berater von Hillary Clinton in Internetfragen, über die politische Bedeutung der Netzneutralität sprechen - ein Thema, das durch die aktuellen Pläne der Deutschen Telekom hochaktuell ist und in mehreren Vorträgen und Diskussionen thematisiert wird. Außerdem spricht Sci-Fi Autor Cory Doctorow am 8. Mai über die Zukunft des Netzes.

Neben den Keynotes, Vorträgen und Diskussionen sind zahlreiche Workshops, Plattformen und Tools zu Zukunft sozialer Medien, Gamification, Open Data, Datenjournalismus, Drohnen, 3D-Drucker, Interactive Design, Cyborgs, Storytelling, kulturellen Netzphänomene und Urheberrecht geplant. Überdies werden im Rahmen der re:publica am 6. Mai wieder Finanzblogger mit dem comdirect Finanzblog Award ausgezeichnet.

In Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung diskutiert die Unterkonferenz "Ambivalente Technologien und die Grenzen der Offenheit" in verschiedenen Panels zu vielen spannenden technologischen, ethischen und wirtschaftlichen Zwiespaltthemen wie Drohnen, Datenschutz und 3D-Druckern.

*Thomas Cloer ist Redakteur unserer Schwesternzeitschrift Computerwoche.

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