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27.02.2012 :: Printausgabe 04/2012 :: Christoph Witte*

Die ersten 100 Tage als IT-Berater

Wie der Einstieg in ein Business- und IT-Beratungsunternehmen direkt nach dem Hochschulabschluss aussehen kann, beschreibt der ehemalige Computerwoche-Chefredakteur Christoph Witte am Beispiel von Roland Bretterbauer, Berater bei Qperior.

Der Einstieg in ein Beratungs­unternehmen verlangt Hochschulabsolventen einiges ab. Der Umstieg vom theorielastigen Studium zu praxisorientierter Projektarbeit beim Kunden setzt hohes Engagement und die Bereitschaft voraus, sich Unbekanntes schnell anzueignen. Gut also, wenn man dabei von seinem Arbeitgeber nach Kräften unterstützt wird.

Roland Bretterbauer steht inzwischen fest mit beiden Beinen im Beraterleben. Er weiß, was er kann und auf welchen Gebieten er noch Unterstützung benötigt. Nach einem Jahr als Consultant mit Schwerpunkt Rechnungswesen und Controlling bei der Business- und IT-Beratung Qperior sowie mittlerweile exzellenten Kenntnissen des SAP-Moduls Finance (SAP FI) bezeichnet sich der 26-Jährige selbst als »bodenständigen Berater«.

Eine Selbstbeschreibung, die sein Arbeitgeber gern hören dürfte, setzt das mittelständische, aber internationale Beratungshaus mit über 400 Mitarbeitern und Standorten in Österreich, Deutschland, Schweiz, USA und Kanada doch Strategien in betriebswirtschaftliche Konzepte und funktionierende Lösungen um und erzielt dadurch den gewünschten Erfolg für seine Kunden. Das klingt eher nach konkreter Unterstützung und direktem Kundennutzen als nach luftigen Visionen.

»Schon während meines BWL-Studiums an der Wirtschaftsuniversität Wien mit Schwerpunkt Rechnungswesen und Controlling habe ich mir den Karrierestart in einem Beratungsunternehmen gewünscht«, erzählt Bretterbauer. Damit, so hoffte er, würde sich ihm die Chance eröffnen, verschiedene Unternehmen, Aufgabenstellungen und Projekte kennenzulernen und so schnell Erfahrung zu sammeln. Das erste Mal begegnete er Qperior während der Wiener Karrieremesse »Career Calling«. Was er dort in einem persönlichen Gespräch erfuhr, hat ihn angesprochen. Vor allem die Aussicht, nicht ins kalte Wasser geworfen zu werden, sondern von Anfang an mit Schulungen, Weiterbildungsangeboten und persönlichen Gesprächen unterstützt zu werden, überzeugte den Hochschulabsolventen, sich intensiver mit Qperior auseinanderzusetzen.

Die Bewerbungsgespräche verstärkten den ersten guten Eindruck. Vor allem gefiel ihm, dass er mit HR-Verantwortlichen, aber auch mit dem Chef der Business Line Finance & Controlling sowie mit einem weiteren Partner sprechen konnte. »Ich fühlte mich sehr ernst genommen und hatte den Eindruck, dass sich meine Gesprächspartner nicht nur für mich interessierten, sondern mir auch realistische Einblicke in meine künftigen Aufgaben, in die Zusammenarbeit und in meine Entwicklungsmöglichkeiten geben wollten.«

JOBANTRITT ALS JUNGBERATER Offenbar überzeugte auch Bretterbauer selbst, denn am 1. März 2011 trat er seinen Job bei Qperior in der Business Line Finance & Controlling am Standort Wien an. Wie vereinbart wurde er nicht sofort bei einem Kunden eingesetzt, sondern durchlief zunächst verschiedene Schulungen, die das Beratungsunternehmen jedem Jungberater anbietet. »Unser Consultant I-Programm enthält bis zu 15 Schulungs­tage, in denen bestimmte Fachlichkeiten, IT-Programme und Soft Skills wie Präsentationstechniken und der Umgang mit Kunden trainiert werden«, berichtet Henrich Götz, Head of Human Resources bei Qperior. »Das gibt unseren Einsteigern das nötige Rüstzeug und macht uns sicher, dass sie ihre Projektaufgaben beim Kunden gut bewältigen.«

Nachdem Bretterbauer in den ersten Tagen eine so genannte First-Steps-Einführung durchlaufen hatte, arbeitete sich der Jungberater zunächst in das SAP-FI-Modul ein. »Im Rechnungswesen und im Controlling war ich natürlich fit, aber mit SAP hatte ich noch nicht gearbeitet. Deshalb bildete das einen Schwerpunkt meiner Trainings«, erklärt Brettbauer. Bei der Einarbeitung erhielt er umfangreiche Unterstützung durch seinen Coach und späteren Projektleiter. Unterbrochen von kürzeren Aufenthalten bei Kunden, in denen er im Wesentlichen erfahrene Berater unterstützte, um Praxiserfahrungen zu sammeln, erarbeitete sich der junge Betriebswirt – begleitet von internen und externen Schulungen – das notwendige SAP-Wissen, bevor er dann im Juli 2011 seinen ersten längeren Projektauftrag bei einem Kunden in der Schweiz begann.

Im R

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