Auffallende Trendumkehr bei Branchen und Bundesländer, Telekom-Sektor in der Krise Detail - Computerwelt

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23.09.2009 Rudolf Felser

Auffallende Trendumkehr bei Branchen und Bundesländer, Telekom-Sektor in der Krise

751 Personalchefs wurden für den Manpower Beschäftigungsausblick zu den Beschäftigungsaussichten in ihrem Unternehmen befragt.

751 Personalchefs aus allen Branchen und Bundesländern wurden für den Manpower Beschäftigungsausblick für das 4. Quartal 2009 zu den Beschäftigungsaussichten in ihrem Unternehmen befragt. Die Ergebnisse sind ernüchternd, passen aber zum wirtschaftlichen Trend: Zehn Prozent gaben an, ihre Mannschaften im Herbst aufstocken zu wollen. Ihnen stehen 13 Prozent gegenüber, die abbauen müssen. 76 Prozent belassen den Mitarbeiterstand, ein Prozent enthielt sich der Antwort. Nach Branchen ortet Manpower-Chef Erich Pichorner die größte Einstellungsbereitschaft in der Energieversorgung und in den öffentlichen und sozialen Bereichen. Weniger gut sieht es in Verkehr & Telekommunikation und in Hotellerie & Gastronomie aus. Auch Produktion, Handel, Bergbau und Rohstoffgewinnung erwarten vermehrt Personalabbau.

Nach Bundesländern ist dezenter Optimismus in Kärnten und in Tirol zu erkennen, Pessimismus im Burgenland und in Salzburg: »Auffallend ist die jeweilige Trendumkehr zum letzten Quartal. Bundesländer, die im Sommer starke Rekruting- oder Kündigungsbewegungen erlebt haben, bleiben im Herbst stabil oder rutschen nur leicht ins Minus. Umgekehrt zeigen Länder, in denen sich zuletzt Personalauf- und -abbau eher die Waage gehalten haben, deutliche Ausschläge in beide Richtungen«, so Pichorner.

JOBCHANCEN IN DEN BUNDESLÄNDERN Wien: Nach turbulentem letzten Quartal beruhigt sich der Markt. Elf Prozent der Unternehmen planen positive Veränderungen, zwölf Prozent negative. Niederösterreich: Sehr vorsichtig, aber optimistischer als zuletzt: Neun Prozent wollen Personal aufbauen, zehn Prozent reduzieren. Burgenland: Mächtiges Minus mit saisonalem Hintergrund: Nur ein Prozent der Betriebe sucht Leute, 20 Prozent setzen sie frei. Oberösterreich: Nach langer Hochphase nehmen nur mehr elf Prozent der Unternehmen neue Mitarbeiter auf, 14 Prozent kündigen. Steiermark: Nach erfreulichem Plus im Vorquartal diesmal nur mehr Gleichstand zwischen Personalauf- und –abbau, dafür mit je 14 Prozent lebhaft in beide Richtungen. Kärnten: Zuletzt Schlusslicht, nun ein leichtes Plus: Neun Prozent planen, neue Mitarbeiter anzuheuern, vergleichsweise geringe sieben Prozent müssen Kündigungen aussprechen. Salzburg: Lange neutral, nun wird eingespart: Neun Prozent rekrutieren, 16 Prozent kündigen. Tirol: Starke Ausschläge nach oben und unten: 18 Prozent nehmen neue Leute auf, 17 Prozent reduzieren die Zahl. 63 Prozent sind neutral, zwei Prozent unschlüssig. Vorarlberg: Liegt im Österreich-Schnitt: Neun Prozent bauen auf, zwölf Prozent bauen ab.

Nach Wirtschaftssektoren aufgeschlüsselt hat der Bereich Energieversorgung die besten Jobchancen: Zwölf Prozent suchen Mitarbeiter, fünf Prozent müssen reduzieren. 82 Prozent sind zufrieden, ein Prozent ist unsicher. Anders sieht es im Bereich Verkehr und Telekommunikaton aus: Nur sieben Prozent der Unternehmen suchen Leute, während 25 Prozent ein Sparprogramm verordnet haben. 66 Prozent können ihre Mitarbeiter halten, zwei Prozent lassen die Antwort offen.

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