Manpower Beschäftigungsausblick für das 2. Quartal 2009 Detail - Computerwelt

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10.03.2009 Michaela Holy

Manpower Beschäftigungsausblick für das 2. Quartal 2009

Elf Prozent der heimischen HR-Verantwortlichen wollen zusätzlich Leute engagieren, 7 Prozent müssen ihren Personalstand reduzieren.

Bei einer Befragung von 757 österreichischen Betrieben kam Manpower-Geschäftsführer Erich Pichorner zum Ergebnis, dass der "österreichische Arbeitsmarkt im Vergleich zu anderen Ländern" gut da steht.

Besonders viel rekrutiert wird dabei im Burgenland, wo saisonal bedingt viele Stellen vergeben werden. Überdurchschnittlich gut sieht es auch in Vorarlberg und der Steiermark aus, weniger günstig hingegen in Tirol und Kärnten. Mit den All-Time-Highs des Vorjahres darf man diese Werte aber nicht vergleichen.

In Wien haben acht Prozent der Befragten vor, zusätzliches Personal aufzunehmen. Vier Prozent müssen abbauen, 86 Prozent halten den Personalstand stabil und zwei Prozent sind noch unschlüssig.

In Niederösterreich wollen elf Prozent der Arbeitgeber aufbauen, sechs Prozent müssen einsparen. 83 Prozent erwarten keine Änderung zum Vorquartal.

Im Burgenland wird wie immer im 2. Quartal mit plus 20 Prozent kräftig rekrutiert. Nur ein Prozent der Befragten muss abbauen, 70 Prozent halten ihre Mannschaft stabil. Mit neun Prozent ist hier die Quote der Unentschlossenen allerdings relativ hoch.

14 Prozent Personalaufbau zu sieben Prozent Personalabbau in Oberösterreich ergibt einen relativ günstigen Saldo. 78 Prozent sind mit ihrer Mannschaft zufrieden, ein Prozent enthielt sich der Antwort.

In der Steiermark gibt es einen Hoffnungsschimmer mit 14 Prozent Zuwachs nach schweren letzten Monaten. Nur mehr vier Prozent der Arbeitgeber müssen ihre Teams weiter reduzieren. 81 Prozent wollen keine Änderungen vornehmen, ein Prozent ist unschlüssig.

Kärnten erlebt einen deutlichen Abschwung: Nur drei Prozent der Betriebe haben Rekrutingpläne, aber 19 Prozent erwägen Kündigungen. 78 Prozent wollen den Personalstand beibehalten.

Auch in Tirol wird es mehr Kündigungen als Neuaufnahmen geben. Nur acht Prozent der Firmen wollen ihre Teams aufstocken, 13 Prozent werden reduzieren. 79 Prozent wollen den Mitarbeiterstand halten.

Erfreulich stabil präsentiert sich Vorarlberg. Volle 20 Prozent der Unternehmen planen Personalaufbau, nur acht Prozent müssen reduzieren. Allerdings ist die Quote der Unentschlossenen mit zehn Prozent relativ hoch. 62 Prozent planen keine Veränderungen im Personalstand.

Bei den Jobchancen nach Wirtschaftssektoren geben sich die Personalverantwortlichen mehrheitlich optimistisch. Die Zahl der Unternehmen, die Mitarbeiter aufbauen wollen, übersteigt die, die Abbau ankündigen. Sechs der zehn Branchen erwarten sogar Verbesserungen zum letzten Quartal (Land- & Forstwirtschaft, Bergbau & Rohstoffgewinnung, Handel, Öffentliche Hand & Soziales, Sachgütererzeugung und Verkehr & Telekommunikation).

Mit elf Prozent an Unternehmen, die Neuaufnahmen planen, zu drei Prozent, die abbauen müssen, liegt der Sektor der Energieversorgung im guten Mittelfeld. 86 Prozent lassen den Personalstand unverändert.

Der Handel ist der erfreulichste Sektor mit 16 Prozent an Betrieben, die einstellen wollen und nur drei Prozent, die abbauen müssen. Als einzige Branche verzeichnet der Handel Steigerungen sowohl zum Vorquartal als auch im Vorjahresvergleich. 80 Prozent lassen den Personalstand beim Alten, ein Prozent lässt die Antwort offen.

Die Branche Verkehr & Telekommunikation verzeichnet ein deutliches Minus mit 16 Prozent Unternehmen mit Personalzuwachsplänen versus auffallenden 23 Prozent mit Abbauplänen. 60 Prozent kommen mit der vorhandenen Mannschaft durch, ein Prozent enthält sich der Antwort.

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