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17.03.2009 Michaela Holy

Elektronische Krisenhelfer

Softwareprodukte für Personalplanung und Verwaltung sind derzeit sehr begehrt, um Personalkosten einzusparen.

Der Krise zum Trotz wollen einer Umfrage zufolge 83 Prozent der deutschen Unternehmen in 2009 nicht weniger Geld für HR-Software ausgeben als im vergangenen Jahr. Drastische Auftragseinbußen müssen Anbieter von Softwareprodukten für die Personalabteilung also nicht fürchten, so eine aktuelle Studie des Online-Portals HRM.de und des Magazins personal manager. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei Software mit Employee-Self-Service-Funktionen (ESS-Funktionen) zuteil. Die elektronische Personalakte enthält alle persönlichen und abrechnungsrelevanten Daten eines Arbeitnehmers - wie etwa die Bankverbindung und die Kontaktdaten. Hinzu kommt ein integriertes Dokumentenmanagement, in dem die Nutzer Informationen zu Aufgabenbereichen und Abteilungen sowie Bewerbungsunterlagen, Verträge und Analysen selbst hinterlegen können. Das hat den Vorteil, dass viele manuelle Tätigkeiten wie der Versand von Gehaltsnachweisen wegfallen. Und auch die Arbeitnehmer profitieren: Sie haben schnelle Einsicht in ihre Daten.

Um Prozesse zu optimieren, eigenen sich außerdem Produkte zur Potenzialanalyse. Unternehmen können damit Ist-Prozesse analysieren, Soll-Prozesse aufzeigen und den zu erwartenden Nutzen hochrechnen. Ein Beispiel dafür ist etwa die Atoss Retail Solution 5, die den bedarfsorientierten Personaleinsatz im Handel unterstützt. Die Prognosefunktionen beziehen Kundenaufkommen, Kassen- und Wetterdaten sowie Verkaufsaktionen in den Planungsprozess ein. Indem auch die Qualifikation der Mitarbeiter, spezielle Arbeitszeitvereinbarungen und tarifliche oder gesetzliche Rahmenbedingungen automatisch berücksichtigt werden, erlaubt das Tool einem Handelsunternehmen konkrete Instrumente für die Prozessoptimierung zu planen.

Mit der Krise steht auch IT-Outsourcing wieder im Focus vieler Unternehmen. „Das Kosteneinsparungspotential sollte hierbei jedoch nicht alleiniges Entscheidungskriterium sein“, betont Stephan Flörke vom Bremer Rechenzentrum, das sich unter anderem auf BPO-Business Process Outsourcing spezialisiert hat. Ebenso wichtig seien bei der Auswahl eines geeigneten Anbieters Qualität, Zuverlässigkeit sowie der persönliche Umgang mit dem zukünftigen Partner.

Sparen möchten Unternehmen derzeit ferner beim Reisemanagement. Außerdem suchen Personalabteilungen weiterhin nach HR-Software für das Bewerbermanagement.

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