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26.06.2009 Rudolf Felser

Recruiting Trends 2009 Österreich

Kosteneffizientes Personalmanagement wird für Unternehmen immer wichtiger, erreicht wird dieses Ziel meistens durch den verstärkten Einsatz von IT.

Die Entwicklung habe gezeigt, dass die österreichischen Unternehmen einen zunehmend starken Wettbewerb um die besten Fachkräfte erwarten, steht in der neuen Arbeitgeberbefragung "Recruiting Trends 2009 Österreich" zu lesen, die unter den 500 größten österreichischen Unternehmen durchgeführt wurde. Die neue Studie der Universitäten Frankfurt am Main und Bamberg sowie des Online-Karriereportals Monster Worldwide Austria wurde kürzlich in Wien vorgestellt.

Um in Zeiten einer weltweiten Finanzkrise kosteneffizientes Personalmanagement zu betreiben, greifen die Unternehmen zu neuen Maßnahmen. So verfolgen die Unternehmen das Ziel, durch Prozessstandardisierung eine Reduktion der Kosten im Recruiting zu erreichen. Hierbei spielt der Einsatz von Informationstechnologie, wie zum Beispiel Online-Formularbewerbungen, eine wichtige Rolle. Außerdem bietet Candidate Relationship Management den Firmen die Möglichkeit, Beziehungen zu aktuellen, ehemaligen und potenziellen Mitarbeitern zu pflegen, um so Kandidaten an das Unternehmen zu binden. Über 50 Prozent der befragten Großunternehmen nutzen bereits ein spezielles IT-System, dass die Kommunikation mit potenziellen Kandidaten unterstützt.

IT-INSTRUMENTE SIND STANDARD Klassische IT-basierende Instrumente gehören mittlerweile zum Standardrepertoire im Personalmanagement. So setzen die Großunternehmen weiterhin auf das Internet, um vakante Stellen neu zu besetzen. Der beliebteste Weg ist die eigene Unternehmens-Webseite, dort werden knapp 90 Prozent der Vakanzen ausgeschrieben. 55 Prozent der offenen Stellen veröffentlichen österreichische Arbeitgeber in Internet-Stellenbörsen, um auf diesem Weg neue Mitarbeiter zu finden. Die Bedeutung der Internetkanäle spiegelt sich auch in der tatsächlichen Rekrutierung neuer Mitarbeiter wider, denn mittlerweile kommt die Hälfte aller Einstellungen online zustande.

"IT bietet den Unternehmen zahlreiche Möglichkeiten in der Personalrekrutierung Kosten einzusparen und die Prozesse transparent und effektiv zu gestalten", erklärt Andreas Eckhardt vom CHRIS-Institut der Goethe Universität Frankfurt am Main. "Gerade im Personalrekrutierungsprozess sieht mehr als die Hälfte der von uns befragten Unternehmen noch ein hohes Optimierungspotenzial."

JOBSUCHENDE NUTZEN INTERNET Doch nicht nur Unternehmen, sondern auch Jobsuchende nutzen immer mehr das Internet. So belegen die "Recruiting Trends 2009 Österreich", dass mittlerweile drei Viertel aller Bewerbungen auf elektronischem Weg bei den österreichischen Großunternehmen eingehen. Zum ersten Mal überholt die Online-Formularbewerbung über die Unternehmens-Webseite nicht nur die klassische Papierbewerbung, sondern auch die Bewerbung per E-Mail.

"Vor allem die jüngere Generation verbringt viel Zeit online. Da wundert es kaum, dass vor allem Berufsanfänger und Young Professionals auf die Internetkanäle setzen, wenn es darum geht, sich um eine Arbeitsstelle zu bewerben", so Barbara Wiesinger, Country Manager und Sales Director bei Monster Worldwide Austria. "Grundsätzlich ist das Internet für Stellensuchende nicht nur ein schneller und kostengünstiger Weg, sich zu bewerben, sondern auch die Gelegenheit zu zeigen, dass man mit Online-Kommunikation bestens vertraut ist."

E-Recruiting - so das Fazit der neuen Studie - bietet den Unternehmen vielfältige Möglichkeiten für kosteneffizientes Personalmanagement. Denn durch den Einsatz von Informationstechnologie konnten die befragten Unternehmen ihre Rekrutierungsprozesse eindeutig effizienter und damit auch kostengünstiger gestalten. So konnten fast drei Viertel der Unternehmen die Zeit zwischen dem Schalten einer Anzeige und dem tatsächlichen Bewerbungseingang reduzieren. Zwei Dritteln der Umfrageteilnehmer war es möglich, die Kosten für eine bearbeitete Bewerbung zu reduzieren, und mehr als die Hälfte der Unternehmen konnte die Aufwendungen pro geschaltete Anzeige senken. (pi/rnf)

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