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13.07.2009 Oliver Weiss

Flexible Arbeitsbedingungen machen zufriedener

Flexible Arbeitsbedingungen wie die Möglichkeit auch von zu Hause arbeiten wirken sich positiv auf die Mitarbeiter aus.

Flexible Arbeitszeiten steigern in den Augen vieler Arbeitnehmer Lebensqualität und Produktivität. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Flexible Working 2009", die das unabhängige Marktforschungsunternehmen Dynamic Markets im Auftrag von Avaya durchgeführt hat. So schätzen beispielsweise 76 Prozent der Befragten, dass Mitarbeiter, die dynamische Arbeitsmodelle nutzen können, seltener als ihre Kollegen am Arbeitsplatz fehlen, um private Termine wahrzunehmen. 72 Prozent gehen davon aus, dass diese Mitarbeiter darüber hinaus zufriedener sind. Kein Wunder, sparen sie doch im Durchschnitt 70 Minuten Pendelzeit am Tag. Zudem meint mehr als die Hälfte der Befragten, dass sie insgesamt produktiver sind beziehungsweise während ihrer Arbeitszeit sogar intensiver (56 bzw. 52 Prozent) arbeiten.

Ein überraschendes Ergebnis der Studie: 88 Prozent der Befragten erwägen, im Pensionsalter zu arbeiten. 88 Prozent können sich vorstellen, ihren Beruf weiter auszuüben, wenn ihr Arbeitgeber ihnen eine Teilzeittätigkeit mit flexiblen Arbeitsbedingungen bieten würde. Eine mögliche Erklärung für den Schaffensdrang liefert der Einbruch der Finanzmärkte, der die privaten Zusatzrenten vieler Anleger erheblich geschmälert hat. Die Aussicht, ihre Pension aufzubessern, indem sie ihre Arbeitszeiten an ihre privaten Aktivitäten anpassen, erscheint demnach vielen Arbeitnehmer attraktiv. Auf die Frage, was ihrer Meinung nach Unternehmen dazu veranlasst, flexible Arbeitsmodelle einzuführen, gaben 72 Prozent der befragten Arbeitnehmer an, dass Unternehmen talentierte Mitarbeiter halten wollen. 63 Prozent sehen in der Aussicht auf Produktivitätssteigerung einen Anreiz für die Einführung dynamischer Arbeitsmodelle. 46 Prozent gaben an, dass Erfolge mit flexiblen Arbeitszeiten Unternehmen zur Nachahmung inspirieren könnten.

Entgegen einer weit verbreiteten Einschätzung verleitet die Arbeit im Home Office nicht zwingend zu Überstunden. Lediglich elf Prozent der Befragten verbringen die Zeit, die ihnen durch entfallende Arbeitswege zusätzlich zur Verfügung steht, mit Mehrarbeit. Fast zwei Drittel der Arbeitnehmer (64 Prozent) verbringen diese Zeit dagegen mit der Familie. Mehr als die Hälfte (54 Prozent) der Befragten nutzt die Zeit zum Entspannen, 38 Prozent schlafen länger, während 39 Prozent private Termine erledigen. Jeder Dritte (32 Prozent) treibt in der zusätzlich verfügbaren Zeit Sport. Der Besuch kultureller Veranstaltungen steht dagegen ganz unten auf der Liste der Aktivitäten – nur elf Prozent der Befragten verbringen die zusätzliche freie Zeit auf diese Weise.

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