TU Wien erhebt Hintergrund des Fachkräftemangels Detail - Computerwelt

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20.05.2009 Michaela Holy

TU Wien erhebt Hintergrund des Fachkräftemangels

Mit dem Technik Report 2009 hat sich das Career Center der TU zum Ziel gesetzt, dem Fachkräftemangel mit Zahlen auf den Grund zu gehen.

Im Detail wurden die Inskriptions- und Abschlusszahlen an der Technischen Uni (TU) Wien zwischen 1993 und 2008 neben Besonderheiten in der soziodemografischen Struktur erhoben. Die Anzahl der Erstinskriptionen ist dabei in den letzten zehn Jahren nahezu ausnahmslos angestiegen, von 2007 auf 2008 haben sich 18 Prozent mehr Studienanfänger an der TU Wien inskribiert. Angesichts des demografischen Wandels könne diese steigende Zahl durch die erhöhte Attraktivität technischer und naturwissenschaftlicher Studien erklärt werden. Das ist auch durch die guten Aussichten für Akademiker und die Allgegenwärtigkeit des Themas »Technikermangel« zu erklären. Während sich der Zustrom von Studienanfängern positiv entwickelt, stellt sich die hohe Abbruchrate unter den Studierenden problematisch dar. Die Dropout-Quote schwankte in den letzten 15 Jahren zwischen 76 und 82 Prozent, mehr als die Hälfte der Studienabbrüche erfolgt in den ersten drei Studienjahren. Worauf diese hohe Quote zurückzuführen ist, lässt sich jedoch nicht beantworten. Wenn das Studium allerdings abgeschlossen wird, ist es vorwiegend (zu einem Drittel) ein (Wirtschafts-)Informatik-Studium. Die geschlechtsspezifische Verteilung unter den Studienabschlüssen zeigt, dass ein großer Teil der Abschlüsse nach wie vor von Männern erzielt wird. Der Frauenanteil variiert studienrichtungsspezifisch stark, TU-weit weist er eine steigende Tendenz auf – in den letzten 15 Jahren nahm er um fast zehn Prozent zu.

Ausgesprochen niedrig bleibt der Frauenanteil in den klassisch ingenieurwissenschaftlichen Studien, allerdings durchgängig mit steigenden Tendenzen. Ebenfalls niedrig ist er in Informatik sowie Bauingenieurwesen und Infrastrukturmanagement. Relativ hoch mit Werten zwischen 30 und 42 Prozent ist die Frauenquote in Architektur, Raumplanung und Raumordnung, Technischer Chemie sowie Technischer Mathematik.

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