"Humin": Neue App soll Adressbuch revolutioniere "Humin": Neue App soll Adressbuch revolutioniere - Computerwelt

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26.01.2014 pte

"Humin": Neue App soll Adressbuch revolutioniere

Der neuen App "Humin" des gleichnamigen Startups wird aufgrund ihrer Funktionen bereits vor dem offiziellen Launch viel Aufmerksamkeit zuteil.

"Humin" soll das Adressbuch revolutionieren.

"Humin" soll das Adressbuch revolutionieren.

© Fotolia

Die Anwendung soll das Smartphone-Adressbuch revolutionieren, indem sie dem User eine Vielzahl an Informationen über die eingetragenen Kontakte zur Verfügung stellt. Datenschutzexperten kritisieren bereits jetzt schon die Datensammelwut der Firma.

Nach der Installation verbindet sich der Service mit dem eigenen Adressbuch, Kalender und E-Mail-Konto sowie dem Facebook- und LinkedIn-Account, um Querverweise und sozialen Kontext zu den Kontakten zu erstellen. Mit dieser Fülle an Informationen wird nun zu jedem Kontakt ein Bild angezeigt und ein soziales Profil erstellt.

Der User kann herausfinden, wo der Kontakt lebt, wo er zur Uni gegangen ist, wo und mit wem er arbeitet und wen er sonst noch kennt. "Wenn es sich dabei nur um Informationen handelt, die vom User öffentlich gemacht wurden und die ich auch durch persönliche Recherche herausfinden kann, ist es in Ordnung", sagt Hans Zeger, Obmann der ARGE Daten, im Interview mit der Nachrichtenagentur pressetext.

Wer die App verwendet, um neue Kontakte hinzuzufügen, bekommt später auch angezeigt, wo und wann man sich zum ersten Mal getroffen hat. Fällt dem Nutzer ein bestimmter Name nicht ein, kann auch nach Schlüsselbegriffen gesucht werden. Gibt man beispielsweise ein "Lebt in Salzburg", erscheinen alle Kontakte, die jene Stadt als ihren Wohnsitz angegeben haben.

In Sachen Datenschutz beruhigt CEO Ankur Jain und versichert, dass sensible User-Daten wie Passwörter und E-Mails lediglich auf dem Mobiltelefon des Nutzers, aber nicht auf den Servern des Unternehmens gespeichert werden. Das soll auch verhindern, dass die Systeme gehackt werden. Vergangenen Montag wurde die Beta-Version auf der Digital-Life-Design-Konferenz in München vorgestellt und ist seit Dienstag ausgewählten Test-Personen zugänglich.

Der offizielle US-Start soll Ende März über die Bühne gehen; Versionen für Großbritannien, die Niederlande, China, Deutschland und Indien sollen noch in diesem Jahr folgen. Nachdem letzte Mängel ausgemerzt worden sind, wird die Applikation voraussichtlich sowohl für iOS, als auch Android erhältlich sein. (pte)

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