Privatsphäre adé: Extreme Datennutzung schockiert App-Nutzer Privatsphäre adé: Extreme Datennutzung schockiert App-Nutzer - Computerwelt

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25.03.2015 pte

Privatsphäre adé: Extreme Datennutzung schockiert App-Nutzer

Zeigt man Nutzern von Smartphones deutlich, wie oft ihre Apps auf Daten wie Standort oder Kontaktlisten zugreifen, motiviert sie das zum schnellen Handeln. Zu diesem Ergebnis kommt eine Experimentreihe der Carnegie Mellon University. Immerhin werden beispielsweise Standortdaten innerhalb kürzester Zeit tausendfach geteilt.

Keine Privatsphäre am Smartphone? Nicht gleich das Gerät zerdeppern!

Keine Privatsphäre am Smartphone? Nicht gleich das Gerät zerdeppern! Es geht auch anders.

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"Es gibt bereits spezielle Apps, die an Software erteilte Erlaubnisse überwachen - aber selbst ihnen kann man nicht immer trauen. Dennoch sind sie zur Kontrolle geeignet und halten Zahlen vor Augen. Smartphone-Nutzer müssen intensiver motiviert werden, ihre Privatsphäre-Einstellungen anzupassen", erklärt Norman Sadeh, Professor für Informatik an der Carnegie Mellon University.

Ein Teil des Experimentes bestand darin, die Reaktion der Probanden zu beobachten, wenn sie täglich eine Erinnerung an die Erlaubnisse und Hintergrundaktivitäten ihrer Apps bekommen. 23 Teilnehmer bekamen deshalb kontinuierlich eine ausführliche Benachrichtigung auf ihr Handy, wie oft Daten über Standort, Kontaktlisten und private Anrufe geshared wurden.

Die Auskunft über die Zugriffe und Hintergrundaktivitäten ihrer Apps fielen für manche Probanden schockierend aus. Der Standort sei in nur zwei Wochen 5.398 Mal mit Facebook, Groupon, GO Launcher EX und sieben weiteren Apps geteilt worden, so einer der Berichte. Die Forscher stellen nach diesen sehr drastisch wirkenden Hinweisen ein sofortiges Handeln der Teilnehmer fest. Die Probanden entschieden sich dann mehrheitlich, die Rechte ihrer Apps stärker einzuschränken.

"Eigentlich wird schon direkt beim Download aus den Stores angezeigt, welche Rechte eine App hat, aber die wenigsten Leute verstehen oder beachten sie", so Sadeh abschließend. Finanziell unerstützt wurde die Studie von Google, Samsung und der National Science Foundation. (pte)

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