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30.10.2015 Jens Stark* Knowhow

Microsoft Excel gegen Google Tabellen

Google hat seine Tabellenkalkulation in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert. Reicht das, um gegen den Spreadsheet-Platzhirsch Microsoft Excel zu bestehen? Wir präsentieren einige Argumente für beide Produkte.

© Alexander Wurditsch - Fotolia.com

Wenn es um Tabellenkalkulationen geht, gibt es wohl zwei Anwenderlager. Auf der einen Seite die Hardcore-Excel-Anwender, die das Programm von Microsoft für komplexe Berechnungen, als Datenbank und für Statistikzaubereien, ja sogar als Textverarbeitungssoftware nutzen. Andere sind nur gelegentlich tabellarisch unterwegs und sind ganz erleichtert, weil sie dank Tabellen von Google nutzlosen Excel-Ballast über Bord werfen konnten.

Die Schlankheit von Tabellen ist aber nicht der einzige Vorteil des Google-Angebots, es hat ein paar Geheimwaffen, mit denen es gegen die Übertabellenkalkulation von Microsoft durchaus bestehen kann.

Wir haben je einige Vorteile der jeweiligen Lösung zusammengetragen. Den Anfang macht Excel.

PROBLEMLOS MAMMUTTABELLEN BEARBEITEN
Wer wirklich mit großen Tabellen operieren will, sollte wohl eher auf Excel setzten. Denn die native Anwendung verfügt über eine wesentlich bessere Speicherverwaltung als es ein Online-Dienst je haben kann. Und unter groß verstehen wir zehntausende von Spalten und Zeilen.

Allerdings kommt auch Excel einmal an seine Grenzen: Wer wirklich riesige Datensätze – mehrere 100‘000 Reihen und mehr – verarbeiten möchte, sollte definitiv auf echte Datenanalyse-Tools setzen. Denn bei solchen Volumina kommt die Software dann doch ins Rotieren.

GRAFIKMÖGLICHKEITEN
Wer aus seinem Zahlenmaterial schmucke Grafiken erstellen will ist ebenfalls mit Excel besser bedient als mit Google Tabellen. Zwar erweitert der Internetriese laufend die Grafikmöglichkeiten. Dennoch hat Excel in Sachen Datenvisualisierung mehr auf Lager als die Konkurrenz.

Und das nicht nur in Bezug auf die Arten von Grafiken: Also neben den herkömmlichen Linien, Säulen, Balken und Kuchen lassen sich Informationen auch als Oberflächen, Netze, Punkte, Blasen sowie als Kombination verschiedener Darstellungsarten visualisieren. Sondern die Möglichkeiten innerhalb einer Diagrammart sind bei Excel ebenfalls sehr umfangreich.

Mit Power View lassen sich in Excel via Drill-down weitere Daten darstellen (c) Microsoft

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