Anwalts-Anruf-App rettet betrunkene Autofahrer Anwalts-Anruf-App rettet betrunkene Autofahrer - Computerwelt

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20.11.2015 pte

Anwalts-Anruf-App rettet betrunkene Autofahrer

Die App "Duey Dialer" soll betrunkene Autofahrer aus brenzligen Zusammentreffen mit der Polizei befreien. Wer schon ein paar Gläschen intus hat, kann bei einer Kontrolle ganz einfach auf den Knopf "Meinen Anwalt jetzt kontaktieren" drücken, um das Gespräch aufzunehmen. Wenn die Aufnahme beendet ist, wird automatisch eine SMS an den eigenen Anwalt gesendet - die Aufzeichnung des Gesprächs kann im Fall des Falles ebenfalls versendet werden.

© vege - Fotolia.com

"Hoffentlich ist es nur eine Aufzeichnung, wo du vielleicht eine Vorladung bekommst oder nur ein nettes Gespräch mit einem Polizisten und dann gehst du wieder deiner Wege - aber wenn alles den Bach runter geht, ist es großartig, diese Informationen parat zu haben", meint Jamie Balagia, Anwalt in Austin, der das Aufzeichnen von Verkehrskontrollen befürwortet. "Man muss immer vorbereitet sein. Wenn man trinkt oder Medikamente einnimmt und Auto fährt, muss man vorbereitet sein."

"Wir heißen betrunkenes Autofahren nicht gut", erklärt App-Marketingchef Nate Leding gegenüber "FOX 7". "Die App wird nicht für jemanden funktionieren, der außer Kontrolle ist. Es ist für ein Pärchen konzipiert, das ins Restaurant geht, sich einen Drink genehmigt und am Heimweg zu einer Verkehrskontrolle angehalten wird. Die App dient dazu, ihre Rechte zu schützen - es ist wie eine Versicherung, falls sie sie brauchen."

Die Polizei zeigt sich von der App "Duey Dialer" hingegen wenig begeistert, denn eigentlich sollten die Personen am besten ruhig im Fahrzeug sitzen bleiben und nicht nach Gegenständen wühlen. "Die Polizisten sind darauf trainiert zu verstehen, dass Hände ihnen Schaden zufügen können", erklärt Polizist Tom Sloan. "Verkehrskontrollen sind von Natur aus gefährlich. Der Polizist, der diese durchführt, kennt die Intentionen der Person nicht."

Ob nun nach dem Handy oder nach einer Waffe gesucht wird, ist daher für die Ordnungshüter schwer zu erkennen. Darum schlägt Sloan vor, den im Dienst befindlichen Polizisten zuerst um Erlaubnis zu bitten, ob das Gespräch aufgezeichnet werden darf. Um das Aufzeichnen macht er sich keine Sorgen - um das hektische Hantieren mit Geräten hingegen schon. (pte)

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