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22.06.2011 Christof Baumgartner

Banken entdecken die Welt der Apps

Die heimischen Banken wollen den Boom bei Smartphones auch für sich nutzen. Nach der Bank Austria hat nun auch die Erste Bank eine App für das iPhone vorgestellt.

Damit sollen Kunden der Bank auch unterwegs zum Beispiel Überweisungen tätigen, den Kontostand abfragen oder die Kreditkarte sperren lassen können. »Wir wollen eine Multi-Channel-Bank sein und den Zugang zu Beratung und Service über alle Kanäle ermöglichen«, sagt Peter Bosek, Privat- und Firmenkundenvorstand der Erste Bank, und weiter: »Das ist eine absolut notwendige Ergänzung. Auch Banken müssen begreifen, dass Social Media und mobile Kommunikation langsam als selbstverständlich erachtet werden.« Belegt wird dieser Trend durch eine Integral-Studie. Laut dieser will ein Viertel der Smartphone-Besitzer Überweisungen mobil durchführen, 45 Prozent den Kontostand abrufen und 41 Prozent erwarten eine einfache Sperre bei Verlust oder Diebstahl der Kredit- oder Bankomatkarte. Bereits ein Drittel der Österreicher besitze ein Smartphone und die Bereitschaft, sich eine App zu installieren, sei groß.

Neben den erwähnten Funktionen soll mittels der drahtlosen Übertragungstechnik Bluetooth Geld auch von einem iPhone auf ein zweites überwiesen werden – vorausgesetzt, beide Nutzer sind Kunden der Erste Bank. »Das ist besonders praktisch, um einem Freund oder Kollegen rasch etwas geborgtes Bargeld zurückzugeben«, so Bosek. Eine Anwendung für Googles Betriebssystem Android soll bei der Erste Bank spätestens Anfang 2012 folgen, alle anderen Betriebssysteme wie BlackBerry, Windows Phone 7 oder auch Symbian müssen für mobiles Netbanking auf die dafür eigens überarbeitete Webseite ausweichen. Weitere Apps sind laut Erste Bank derzeit nicht geplant. Die Anwendung der Erste Bank verschlüsselt die Kommunikation und Passwörter werden nicht auf dem Handy gespeichert, damit bei Diebstahl oder Verlust das Handy nicht missbräuchlich für den Zugriff aufs Konto verwendet werden kann.

Die Bank Austria hat eine ähnliche iPhone-App bereits im April dieses Jahres gelauncht. Diese sei laut den Informationen bis jetzt mehr als 25.000 Mal heruntergeladen worden.

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