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30.08.2010 Rudolf Felser

Smartphone-App statt Plastik-Kundenkarte

Karten-Dschungel ade: Eine App aus dem Softwarepark Hagenberg ersetzt physische Kundenkarten, solange sie auf Barcodes basieren.

Der durchschnittliche Konsument besitzt 5,2 Kundenkarten und stapelt damit jede Menge Plastik in seiner Geldbörse. Die bluesource - mobile solutions gmbh entwickelte eine App, die Kundenkarten aus Plastik ersetzt und für Handelsunternehmen einen attraktiver Werbekanal etabliert – ganz nah am Kunden.

"Wir bringen die physischen Kundenkarten auf das Handy", so Wolfgang Stockner, Geschäftsführer der bluesource – mobile solutions gmbh mit Sitz im Softwarepark Hagenberg und Wien. "So entfällt das ständige Mitführen der Karten – vergessene Angebote oder Gutscheine gehören der Vergangenheit an."

Bequem können User die App mobile-pocket kostenlos auf ihr iPhone oder auf Android basierendes Smartphone laden und bestehende Karten anlegen. Die Karten können wahlweise in einer Übersicht oder als Cardflow der Vorderansicht der entsprechenden Karte angezeigt und ausgewählt werden. Beim nächsten Einkauf wird der Barcode der Karte direkt vom Smartphone-Display eingescannt und die Einkäufe beziehungsweise Rabatte werden automatisch auf dem Kundenkonto verbucht. Vorausgesetzt natürlich, die Kundenkarte besitzt einen Barcode und basiert nicht auf einem Chip – wie beispielsweise ältere Kundenkarten von Bipa & Co.

Im Computerwelt.at-Kurztest ließ sich die App problemlos auf einem HTC Legend installieren und nutzen, auch ohne Registrierung.

Dieses Service wurde um Location Based Services, kurz LBS, wie etwa einem Filialfinder erweitert und bietet, speziell für Händler, neue Möglichkeiten der Werbung: Direkt beim Kunden und mit minimalem Streuverlust können Händler allgemeine, aber auch personalisierte Gutscheine, Gewinnspiele und aktuelle Informationen platzieren. Natürlich profitieren auch die Kunden, denn sie können sich Einkaufslisten erstellen, und mithilfe der Merkliste bleiben Angebote und Gutscheine ständig präsent.

Außer für Apple iPhone und Android-Smartphones soll die App in Kürze auch für weitere Handy-Betriebssysteme wie beispielsweise RIM für BlackBerry und Symbian für viele Nokia-, Samsung- oder Sony Ericsson-Smartphones verfügbar sein. (pi/rnf)

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