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24.11.2010 pte

User lassen sich Apps gerne etwas kosten

Der überwiegende Teil an Zusatz-Software (Apps) für Smartphones ist nach wie vor gratis. Dabei steigt die Zahlungsbereitschaft für die Programme unter den Konsumenten rapide.

In unzähligen Fällen lassen die Entwickler Geld liegen, wie die Strategieberatung Simon-Kucher & Partners aufzeigt. Geprägt von der Gratis-Kultur im Web schätzen sie den Markt offenbar falsch ein und bieten ihre Produkte günstiger an als nötig.

80 Prozent aller App-Downloads sind kostenlos. Geringe Einnahmen verzeichnen die Anbieter in der Regel nur durch Werbung. Dabei hat der Absatz von Bezahl-Apps in den vergangenen drei Monaten stark zugelegt. Rund 90 Prozent der iPhone-User haben den Apple App Store laut den Experten in dem Zeitraum als zahlende Kunden verlassen. Insgesamt haben bereits 80 Prozent der Nutzer von Apple-Produkten bzw. mehr als die Hälfte der Google-Android-Anwender für eine Applikation bezahlt - selbst wenn die Dienste nur selten tatsächlich verwendet werden.

WERT STEIGT MIT NUTZEN Um von den Usern Geld verlangen zu können, müssen die Programme für mobile Geräte zwar einen Mehrwert bieten. Selbst bereits kostenpflichtige Apps sind laut Simon-Kucher jedoch häufig noch zu günstig. Statt 1,99 Dollar wären die Nutzer einer qualitativ hochwertigen News-App im Test bereit, 4,99 Dollar zu bezahlen, womit der Umsatz des Entwicklers deutlich steigen würde. Statt zu versuchen, Anwendungen an die Masse zu verkaufen, sollten die Entwickler Preisstrategien entwickeln, um ihre direkten Zielgruppen und interessierte Nischenmärkte anzusprechen. Wert und Zahlungsbereitschaft steigen mit dem Nutzen der Software.

Zeitlich begrenzte Demo-Versionen, die gegen Bares verlängert werden können, oder der Verkauf von Upgrades für Gratis-Tools haben sich bei den Entwicklern bereits etabliert. Weiteres Potenzial erkennen die Strategieberater jedoch in Abo-Modellen, die wiederkehrende Einnahmen ermöglichen. (pte)

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