Leichter Umstieg von Notes auf Google Apps Detail - Computerwelt

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15.07.2009 Thomas Cloer*

Leichter Umstieg von Notes auf Google Apps

Mit Google Apps Migration for Lotus Notes erleichtert Google den Umstieg von der IBM-Groupware auf seine gehostete Programmsammlung Google Apps.

Google Apps Migration for Lotus Notes ist eine native Notes-Datenbank. Diese dient dazu, E-Mail, Kalender und Kontakte von Notes-Nutzern auf Google Apps umzuziehen. Individuelle Anwendungen, die Firmen auf Basis von Domino betreiben, kann das Google-Tool allerdings nicht umsetzen - ohnehin werden die meisten Notes-Shops auf absehbare Zeit die IBM-Software weiter betreiben (müssen), selbst wenn sie ihre Nutzer für Mail, Kalender und Kontakte auf Google Apps migrieren. In einem flankierenden Whitepaper gibt Google Tipps, wie sich Notes-Applikationen gegebenenfalls auf Google Apps umsetzen lassen.

Das Google-Tool arbeitet auf dem Server und bietet Zeitpläne und Schablonen für den Nutzerumzug, automatische Provisionierung von Apps-Benutzerkonten, Werkzeuge für Benachrichtigung der Endnutzer, Berichte und Logging. Notes kann während der Migration weiter benutzt werden, mehrere Niederlassungen lassen sich gleichzeitig oder zeitversetzt bearbeiten. Die Software arbeitet multithreaded und kann bis zu zehn Notes-Benutzer gleichzeitig migrieren. Ein Video erläutert die Funktion von Google Apps Migration for Lotus Notes.

Google Apps Migration for Lotus Notes - offensichtlich handelt es sich dabei um die bisherige Lösung des Google-Partners C-Search Solutions - setzt Google Apps Premier oder Education Edition, IBM Lotus Domino Server ab 6.0.2 auf einem Windows-Server ab Version 2000 (unter welchem Betriebssystem die Mail-Datenbanken liegen, ist hingegen egal), mindestens einen Notes-Client mit installiertem Domino Administrator, Administratorzugriff auf die zu migrierenden Mail-Files (User- oder Server-ID) sowie Microsoft Core XML Services 6.0 voraus, falls Notes-Inhalte über ServerXMLHttp zu Google übertragen werden sollen. Wer das Tool nutzen möchte, muss zum jetzigen Zeitpunkt ein Antragsformular bei Google ausfüllen. Zusätzliche Kosten fallen offenbar nicht an.

* Thomas Cloer ist Redakteur der deutschen Computerwoche.

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