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17.05.2013 Rudolf Felser/apa

Fahrrad-App navigiert bald auch aufs Land

Eine App, die Radler durch mittlerweile 32 Städte in sieben europäischen Ländern navigiert, hat das Grazer Startup-Unternehmen BikeCityGuide nun in der Version 2.0 mit neuen Features wie GPS-Tracking ausgerollt.

Bike-App aus Graz.

Bike-App aus Graz.

© Fotolia

Abgesehen von der geplanten Expansion nach Dänemark setzt man zunehmend auf die Integration der User-Community. Als BikeNatureGuide geht es demnächst auch in die Regionen. Das 2012 in Graz gestartete Tool für Android und iPhone basiert auf der Nutzung von Crowd-Intelligenz, konkret auf die Verknüpfung von Open Street Map, Wikipedia und dem empirischen Input von Fahrradboten. Die bisher zur Verfügung stehenden Features A nach B-Navigation, Touren und individuelle Routen wurde nun durch die Einbeziehung des verwendeten Fahrradtyps - zur Abstimmung mit dem Belag - und der gewünschten Fahrweise zwischen komfortabel und direkt verfeinert, schildert Gründer und Geschäftsführer Daniel Kofler im Gespräch mit der APA - Austria Presse Agentur. Außerdem sei es nun möglich, mittels GPS Tracking zurückgelegte Wege aufzuzeichnen. Dieser Zusatz eröffne Möglichkeiten in Richtung Kilometersammel-Bewerbe oder Nutzercommunity, bis hin zu einer Fahrtenbuch-Version, die bei der Steuererklärung verwendet werden kann.

Im ersten Schritt stand der Vorteil, dass das um 4,49 Euro erhältliche Städtepaket im - von Roaminggebühr freien - Offline-Betrieb benutzt werden kann, im Vordergrund. In Graz wurde es von der Stadt kostenlos zur Verfügung gestellt. Nun sei man dabei, die Interaktion mit den Usern aufzubauen, erklärt Kofler. "Die User wollen selbst was beitragen, etwa zu Verbesserungen des Routings oder bei Verkehrsproblemen. Radlerinnen und Radler sind da in noch höherem Maße dazu bereit, sich einzubringen."

Wie sich im bisherigen Betrieb gezeigt habe, bringe das Gratis-Angebot, wie in Graz eine etwa Verzehnfachung der Downloads. In Österreich steht der Smartphone-Guide außerdem für Wien, Innsbruck, Salzburg und Linz zur Verfügung. Für das Marketing gezielt eingesetzt wird eine neue Handyhalterung für das Bike, die um 12 Euro auch gleich ein Städtepaket enthält. Kofler hofft, 2013 bereits 100.000 Halterungen zu verkaufen. Produziert wird das Silikon-Produkt von einer burgenländischen Firma.

Noch heuer will man die regionale Version "BikeNatureGuide" ausrollen, 2014 steht eine Erweiterung nach Dänemark auf dem Programm: In Kopenhagen, oftmals als neue europäische Fahrradmetropole bezeichnet, will BikeCityGuide gegen ein von der Kommune selbst aufgesetztes Navigationssystem antreten. (apa)

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