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15.11.2013 pte

Voxel lässt Apps vor dem Download ausprobieren

Apps ausprobieren können, ohne sie installieren zu müssen, das macht Voxel schon seit September für iOS-User möglich. Nun profitieren auch Android-Nutzer davon.

Nutzer können bei Voxel "virtualisierte" Apps ausprobieren.

Nutzer können bei Voxel "virtualisierte" Apps ausprobieren.

© Komarov Andrey - Fotolia.com

Entwickler stellen ihre Apps in einer Cloud zur Verfügung, Nutzer können diese "virtualisierte" Form der App ausprobieren, ohne sie zu installieren. Für die Entwickler soll das eine Art der Werbung für ihre Apps darstellen, zum Beispiel bei Spielen, die vor dem Download getestet werden können.

Hans Zeger, Obmann der ARGE Daten, sieht das "weder positiv noch negativ. Aber man muss sich die Frage stellen, welche Daten die Firma Voxel zusätzlich zu den Daten aufzeichnet, die die Apps bereits einfordern". Zudem sind die Geschäftsbedingungen von zwei verschiedenen Unternehmen zu akzeptieren.

Die Technologie könnte laut Voxel in Zukunft auch für Apps von Unternehmen verwendet werden, da die virtuelle Anwendung sensible Daten besser schützen soll. "Das halte ich für einen ziemlichen Blödsinn, sensible Daten haben nichts in einer App verloren", erklärt Zeger. Vielmehr müssen die Datenbanken, auf die die Apps zugreifen, besser abgesichert werden.

Zeger weist auch darauf hin, dass keine App gratis zur Verfügung steht und die User mit ihrer Person zahlen: "Man zahlt auf jeden Fall, entweder mit Geld oder mit dem Zugriff auf die eigene Privatsphäre." So verlangen beispielsweise schon Taschenlampen-Apps GPS-Daten, damit sie Werbeanzeigen gezielter schalten können.

David Zhao, Mitbegründer und Geschäftsführer von Voxewl, lässt sich TechCrunch insofern zitieren, als dass es wichtig sei, sowohl auf iOS als auch auf Android vertreten zu sein. Viele Entwickler würden ihre Apps zuerst auf Android testen, da der Aufnahmeprozess im App Store von Apple länger dauere.

Außerdem läuft der Service von Voxel auf Android etwas langsamer als auf iOS. Das hat hauptsächlich damit zu tun, dass die beiden Systeme sehr unterschiedlich mit Video- und Audioinformationen umgehen. "Für die Endnutzer ist der Unterschied aber kaum zu merken", so Zhao.

Als generellen Tipp gibt Zeger Smartphone-Nutzern mit auf den Weg, Apps nur in anerkannten Stores downzuloaden. "Wenn man Apps von irgendeiner Website bezieht, ist es in der Regel immer Malware. Es ist nicht ausgeschlossen, dass Schad-Apps im Apple oder Google Store auftauchen - aber meistens nur für einige Stunden." (pte)

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