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19.09.2011 Oliver Weiss

Fachabteilungen mit Ergebnissen von Datenauswertungen nicht zufrieden

Nur jeder zweite deutschsprachige Manager hält die Ergebnisse von Datenanalysen in seinem Unternehmen für vertrauenswürdig – 70 Prozent wünschen sich bei der Neuanschaffung eines Analyse- und Reportingsystems verlässlichere und schnellere Datenlieferungen.

Nur jeder zweite deutschsprachige Manager hält die Ergebnisse von Datenanalysen in seinem Unternehmen für vertrauenswürdig – 70 Prozent wünschen sich bei der Neuanschaffung eines Analyse- und Reportingsystems verlässlichere und schnellere Datenlieferungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine von Qliktech in Auftrag gegebene Studie von Pierre Audoin Consultants (PAC). PAC betrachtete insbesondere den Einsatz von bereits implementierten Systemen sowie Investitionsplänen und Anforderungen an neue Lösungen. Dazu wurden 80 Abteilungsleiter und CEO aus deutschen, österreichischen und schweizer Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern interviewt, die in den Branchen Industrie, Handel und Dienstleistungen tätig sind.

Die Trendstudie zeigt: Auf die Business-Intelligence-Tools (BI) allein verlassen sich nur wenige Unternehmen. In den befragten Firmen stehen genauso häufig dezidierte BI-Lösung wie auch Excel zur Verfügung. Und nur 47 Prozent aller Umfrageteilnehmer favorisieren tatsächlich die BI-Applikation. Der Umkehrschluss legt nahe, dass ungern auf das Microsoft-Werkzeug verzichtet wird: Excel-Anhänger, so die Studie, schätzen vor allem die schnelle, unabhängige Erstellung von Analysen.

Da Fachabteilungen oft innerhalb kürzester Zeit Analysen und Reports benötigen, um sinnvolle Entscheidungen zu treffen, ist ihnen für künftige Anschaffungen diese Anforderung besonders wichtig. Aktuell beklagt jeder vierte Betrieb, dass sich Entscheidungen verzögern, weil Reports nicht rechtzeitig vorliegen. 60 Prozent der Befragten würden ihren Analysebedarf lieber selbständig ohne die Hilfe der IT-Abteilung decken. Hier knüpfen zwei weitere Herausforderungen an: Produktivität und Effizienz. So gaben 44 Prozent an, bei ressortübergreifenden Projekten bereits auf Probleme gestoßen zu sein, weil Analysen fehlerhaft waren oder der Datenaustausch nicht funktionierte. Und insbesondere in großen Unternehmen mit über 5.000 Mitarbeitern wächst der Wunsch auch nach mobilen Datenanalyse-Systemen: Mehr als die Hälfte der Befragten erhofft sich davon einen Produktivitätsgewinn.

Wenig verwunderlich ist angesichts der Ergebnisse die Investitionsplanung in den befragten Unternehmen: Knapp 40 Prozent haben bereits konkrete Pläne, eine neue leistungsfähigere BI-Lösung zu kaufen, weitere 30 Prozent diskutieren eine Anschaffung. "Offenbar können die inzwischen recht weit verbreiteten BI-Systeme nicht alle Manager überzeugen", kommentiert Frank Niemann, Analyst bei PAC. "Firmen haben eine klare Vorstellung davon, was ihnen die Anschaffung eines neuen Datenanalyse- und Reportingsystems bringen sollte. Der Fokus liegt hier vor allem auf Flexibilität und Anpassbarkeit sowie auf mobilen Funktionen."

"Die Studie bestätigt einen Trend, den wir schon eine ganze Weile im Markt beobachten", erklärt Wolfgang Kobek, Regional Vice President und Managing Director DACH bei Qliktech. "Fachabteilungen erwarten, dass sie Analysewerkzeuge selbst steuern und somit schneller die für sie wirklich relevanten Zusammenhänge zwischen Daten erkennen können. Wir haben diese Anforderung von Anfang in unsere Lösung integriert: Qlikview Business Discovery liefert in einem Smartphone- und Tablet-PC-geeigneten App-Modell nicht nur Einblicke in Daten, sondern auch in ihren Kontext und ermöglicht, Erkenntnisse über Ressorts hinweg zu teilen." (oli)

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