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27.04.2011 Wolfgang Kobek*

Gastkommentar: Endstation BI-System – mit Business Discovery geht’s weiter

Komplexe BI-Systeme und statische Reports haben ausgedient. Wer heute bestehen möchte, kann es sich nicht leisten, für Datenanalysen die IT-Abteilung zu blockieren, um dann tagelang auf Informationen zu warten.

Traditionelle Business Intelligence (BI)-Systeme sind an ihre Grenzen gestoßen. Neue Konzepte müssen her, um dem Anwender ein unkompliziertes und verständliches Analyse-System anhand zu geben. QlikTech hat diesen Trend erkannt und setzt auf das Konzept der Business Discovery – sprich anwendergesteuerte BI. Dank dieses Paradigmenwechsels gehören statische Reports und vordefinierte Analysepfade der Vergangenheit an. Mit wenigen Klicks kann sich jeder Mitarbeiter, egal in welcher Abteilung, unkompliziert einen Überblick über die für ihn relevanten Daten verschaffen und mit eigenständigen Datenanalysen seine Fragen beantworten.

KEIN PLATZ FÜR LANGES WARTEN Ende der traditionellen BI-Systeme? Jeder Anwender kann seine eigenen Analysen erstellen? Skeptiker könnten argumentieren, dass die üblichen BI-Systeme doch ganz gut funktionieren – schlussendlich liegt doch immer die mehr oder weniger gewünschte Analyse auf dem Schreibtisch. Und die traditionelle BI ist in Unternehmen immerhin etabliert – warum also etwas ändern? Das kostet doch alles nur Zeit und Geld. Aber Hand aufs Herz: Wer hat sich nicht schon einmal über die Zeitspanne geärgert, die zwischen einer Anfrage an die IT-Abteilung bis hin zum fertigen Report verstreicht? Und wenn gar eine neue Dimension hinzugefügt werden muss, gehen wieder ein paar Wochen ins Land, bevor das Ergebnis fertig ist. Dabei werden über einen längeren Zeitraum personelle und strukturelle Ressourcen gebunden, was für ein Unternehmen unnötige Kosten bedeutet.

Die Erwartungen an Unternehmens-Software sind insgesamt deutlich angestiegen. IT-Abteilungen werden zunehmend dafür verantwortlich gemacht, dass Unternehmensdaten schwer zugänglich sind und es beispielsweise eine Woche dauert, einen Bericht oder einen Infocube zu erstellen. Anwender jedoch benötigen Daten für ihre Entscheidungen und sind frustriert, wenn diese nicht zeitnah von der IT-Abteilung zur Verfügung gestellt werden. Zudem ist es für den Anwender schwer, mit traditionellen BI-Systemen zu arbeiten, da diese sehr komplex sind. Schlussendlich landet die Software oftmals als "Shelfware" ungenutzt in der Schublade.

Doch auch die IT-Abteilungen sind alles andere als zufrieden. So müssen sie sich rechtfertigen und einen regelrechten Business Case für jedes kleine Detail definieren, obwohl dies lediglich ein eher unbedeutendes Teilsegment der Software-Architektur darstellt. Es ist absurd, wenn Anwender 18 Monate auf die Installation von BI warten müssen und dann nochmals Monate vergehen, bis Cubes angelegt werden. Business Discovery bedeutet, dass Anwender selbstständig ihre eigenen Analysen erstellen und nutzen können. Selbst bei extrem großen Datenmengen oder Tausenden von Benutzern ist ein konsistentes und blitzschnelles Anwendererlebnis jederzeit sicher gestellt und die IT-Abteilung hat Zeit, sich auf ihre strategischen Projekte zu konzentrieren.

Herkömmliche Business-Intelligence-Systeme haben somit eindeutig ausgedient, da sie ungeeignet sind, Anwendungen zu liefern. Also werden diese nach und nach von der Bildfläche verschwinden. Irgendwo zwischen Facebook und iPad haben sich die Anforderungen der Menschen an Software verändert. Privat ist jeder Anwender inzwischen gewöhnt, mit wenigen Klicks die gewünschten Informationen in Online-Suchportalen zu finden. Umso schwerer fällt es im täglichen Arbeitsalltag, komplexe Suchvorgänge im Unternehmen zu akzeptieren.

JEDER IST EIN ANALYST Business Discovery beschreibt ein umfassendes Konzept, mit dem die Lücke zwischen traditionellen BI-Lösungen und unabhängigen, Stand-alone-Office- Anwendungen wie Excel geschlossen wird. Wie bei Google werden die Anwender animiert, nach Daten zu suchen und diese zu analysieren, ohne sich dabei Gedanken über die zugrunde liegende Technologie zu machen. Business Discovery verfolgt dabei einen Bottom-up-Ansatz: Die Mitarbeiter in den einzelnen Abteilungen können mit wenigen Klicks eine BI-Anwendung erstellen, die zu ihrer individuellen Fragestellung passt – ohne definierte Pfade oder vorformulierte Fragen. Sie erleben bei ihrer Arbeit nur eine intuitive Schnittstelle, mit der bei minimalem Schulungsaufwand unverzüglich selbstständige Ergebnisse erzielt werden. Hier unterscheidet sich Business Discovery von der zentralisierten Struktur traditioneller Systeme, bei der Software und Anwender vollständig von der IT-Abteilung abhängig sind. Mit Business Discovery werden IT-Abteilungen entlastet und können sich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren.

Business Discovery eröffnet neue Möglichkeiten mit folgenden Funktionen:

  • Informationen für alle: Durch die bedienerfreundliche Analyse-Software erhält jeder Mitarbeiter eines Unternehmens unkompliziert einen Überblick über die gespeicherten Informationen und Analysen. So kann er schnellere und fundierte Entscheidungen treffen und somit eine bessere Arbeitsleistung erbringen.
  • Mobility: Egal ob im Lager, beim Kunden oder am Messestand: Dank iPad und anderen Tablets sind die Daten an jedem Ort verfügbar. Analysen, Visualisierungen und Aktualisierungen der Informationen können direkt durchgeführt werden, um jeweilige Geschäftsanfragen zu beantworten – egal ob über iPad, iPhone, Android oder Blackberry.
  • Zero-wait-Prinzip: Der Stressfaktor "lange Wartezeiten auf BI-Ergebnisse" wird durch das „Zero-Wait“-Prinzip ausgehebelt: Zwischen der Frage an das BI-System und der Antwort liegen nur ein paar Klicks. Zeitliche Verzögerung gibt es keine. Auch die Navigation in Daten unterschiedlicher Detailtiefe und Aggregationen erfordert keine umfangreichen Neukonstruktionen der Datenbank oder lange Analysezeiten.
  • App–like-Modell: Die intuitiven und individuellen BI-Anwendungen sind schnell entwickelt, können direkt eingesetzt und wiederverwendet werden. Daneben ist es möglich, diese zu modifizieren, neu zusammenzustellen und zu teilen.
  • Mix und Match: Anwender können die Daten ganz einfach in neuen Ansichten zusammenstellen und neue Visualisierungen gestalten, um ein tieferes Verständnis ihrer Analysen zu erhalten.
  • Ein soziales Netzwerk für die perfekte Zusammenarbeit: Mit Business Discovery können die Mitarbeiter ihre Erkenntnisse und Analysen an Kollegen weiterleiten und sinnvoll zusammenarbeiten. Bei Business Discovery geht es um den Aufbau einer aktiven Anwender-Community, die auf einer Wiki-ähnlichen Basis Entscheidungen trifft und deren gemeinsam erarbeitetes Wissen sich dann wie ein Lauffeuer in der gesamten Organisation verbreitet.

Indem die Anwender das Werkzeug für eine rasche, einfache und intuitive Datenanalyse erhalten, gelangt Business Discovery – BI, die den Anwender in Mittelpunkt rückt – in jeden Bereich des Unternehmens. Business Intelligence für jeden ist somit keine Utopie mehr.

Neugierig geworden? QlikTech präsentiert seine Analyse- und Reporting-Software QlikView im Rahmen einer Roadshow in vier Städten in Deutschland und Österreich: Hamburg (3. Mai), Köln (4. Mai), München (5. Mai) und Wien (10. Mai).

* Wolfgang Kobek ist Managing Director & Regional Vice President von QlikTech.

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